So hat die AfD bei der Landtagswahl im Allgäu abgeschnitten

Warum hat die AfD in den verschiedenen Regionen des Allgäus wie abgeschnitten? Wir analysieren das Ergebnis der Rechtsaußenpartei bei der bayerischen Landtagswahl 2018.

Mit der bayerischen Landtagswahl am 14. Oktober 2018 zieht die AfD erstmals in das Parlament des Freistaates ein.  Wir erfassen und analysieren die Wahlerfolge und -niederlagen der AfD im Allgäu (und den angrenzenden Regionen).

Am Sonntag werden ab 18 Uhr erste Hochrechnungen der bayerischen Landtagswahl 2018 bekannt gegeben. Wir sind live dabei und liefern ab 20 Uhr eine erste Einschätzung, die wir bis zur Bekanntgabe der vorläufigen Zahlen um 1 Uhr morgens laufend aktualisieren. Ab Montag machen wir uns dann an die Analyse der Ergebnisse in den Gemeinden und Kreisen. Für die Updates folgt @AllgaeuRechtsA bei Twitter.

Mit Christoph Maier gewannen die Allgäuer AfD-Anhänger einen Sitz im Landtag für ihren Bewerber mit dem am deutlichsten nach rechts ausgeprägten Profil.

Ein erster vorläufiger Vergleich zeigt aber, dass die AfD im Allgäu deutlich schlechter abgeschnitten hat als noch zur Bundestagswahl 2018. Zwar decken sich die Stimmkreise der Landtagswahl nicht mit den Wahlkreisen der Bundestagswahl. Doch trotz großer Verfälschungen etwa durch den im Sinne der AfD recht starken Stimmkreis Memmingen, dessen Gebiet bei der Bundestagswahl mit dem eher schwachen Ostallgäu verrechnet wurde, zeigen sich teils starke Verluste der Rechtspartei.

 

Ob’s am Protest liegt? Im Vorfeld der Landtagswahlen demonstrierten auch im Allgäu viele Menschen gegen die AfD und für eine solidarische Gesellschaft. Ganz anders als noch vor den Bundestagswahlen, wo die AfD kaum auf Gegenwind stieß. Genaueres dazu wird unsere Analyse der Wahlergebnisse aus den Landkreisen und Gemeinden zeigen.

So schnitt die AfD bei der bayerischen Landtagswahl 2018 im Allgäu ab

Vorläufiges Ergebnis!

Insgesamt lag die AfD in den Stimmkreisen Günzburg, Kaufbeuren, Kempten-Oberallgäu, Lindau-Sonthofen, Marktoberdorf, Memmingen und Neu-Ulm mit 11,26 Prozent der Stimmen über dem Landesdurchschnitt. 11,6 Prozent der Wähler wollten der AfD im Allgäu ein Direktmandat für den bayerischen Landtag erteilen. Das gelang aber nirgendwo im Land. Aus Schwaben werden vier der 22 an die AfD vergebenen Sitze im kommenden Landtag von Bayern bestückt.

Stimmkreis 707 Günzburg

Vorläufiges Ergebnis!

Im Stimmkreis Günzburg gaben 14,1 Prozent der Wähler ihre Stimme an die AfD. Damit wird die AfD in Günzburg zweitstärkste Kraft. Dem Direktkandidaten der Rechtsaußenpartei Gerd Mannes hätten 14,5 Prozent der hiesigen Wähler gerne per Direktmandat ins Maximilianeum nach München geschickt. Der AfD-Direktkandidat wurde aber von Alfred Sauter von der CSU geschlagen.

Seine Parteikameraden wählten den Maschinenbauingenieur auf Platz 2 von 13 der Listenkandidaten für Schwaben. Mannes holte 9.284 Zweitstimmen und muss sich somit mit Platz drei zufrieden geben. Dennoch wird er als einer der 22 AfD-Abgeordneten im nächsten Landtag von Bayern sitzen.

Stimmkreis 708 Kaufbeuren

Vorläufiges Ergebnis!

Im Stimmkreis Kaufbeuren gaben 12,3 Prozent der Wähler ihre Stimme an die AfD. Den Direktkandidaten der Rechtsaußenpartei Karl Keller hätten 12,2 Prozent der Wähler gerne per Direktmandat ins Maximilianeum nach München geschickt. Der AfD-Direktkandidat wurde aber von Franz Josef Pschierer der CSU und dem Grünen Günter Räder geschlagen.

Seine Parteikameraden wählten den pensionierten Lehrer auf Platz 8 von 13 der Listenkandidaten für Schwaben. Als solcher holte der Jengener 7.167 Stimmen und rückt auf Platz 5 vor. Für einen Einzug in das Parlament waren es dennoch rund 700 Stimmen zu wenig.

Karl Keller ist nach Angaben seiner Partei Landwirt, Handwerker, Hausbauer und Hausverwalter. Der Jengener habe fünf Kinder und fünf Enkelkinder. 40 Jahre sei er Feuerwehrmann gewesen, teils als Kommandant und Vorstand. Wegen »Untätigkeit auf die Rechtsbrüche der Regierung« will Keller 2015 aus der CSU ausgetreten sein. Dort will er Delegierter und stellvertretender Vorsitzender in Jengen gewesen sei. Danach trat er in die AfD ein.

Zur Wahl verspricht Keller »eine geregelte Einwanderung nach kanadischem Vorbild« statt »illegaler Masseneinwanderung«, eine »sofortige Rückführung der Schleuserboote im Mittelmeer«, den Entzug von existenzsichernden Geldleistungen für Asylsuchende und Migranten sowie den Abbau einer »Asylindustrie«.

Kellers AfD-Kreisverband Ostallgäu zog die Fäden einer Kampagne gegen den Bau einer Moschee und ließ zunächst heimlich einen Bürgerentscheid einfädeln. Der vom Verfassungsschutz beobachtete islamfeindliche Wanderprediger Michael Stürzenberger unterstütze das Vorhaben mit zwei Kundgebungen. Mit knapp 60 Prozent ging das Referendum schließlich im Sinne der Moscheegegner aus. Die Anschließende Freude über den Wahlausgang reichte bis ins Neonazimilieu, worauf die AfD ihren Ton verschärfte. Hassbriefe, Beleidigungen und Drohungen überschritten Grenzen. Im September sprühten Unbekannte in Kaufbeuren eine Vielzahl von Nazi-Symbolen sowie Bezüge zu Islamfeinden und einen Wahlaufruf für die AfD.

Vielfältiger Protest gegen Islamhasser Michael Stürzenberger und die AfD am 24. Juni 2018 in Kaufbeuren.
Vielfältiger Protest gegen Islamhasser Michael Stürzenberger und die AfD am 24. Juni 2018 in Kaufbeuren.

Gegen die islamfeindliche Hetze der Rechten gründete sich ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis. Hunderte versammelten sich in Kaufbeuren und zeigte dem »Hassprediger« Stürzenberger und seinem Gefolge die »Rote Karte«. Noch einen Tag vor der Landtagswahl demonstrierten am Samstagnachmittag rund 200 Menschen für Toleranz, Vielfalt und Frieden in Kaufbeuren und warnten vor massivem Rechtsruck und Fremdenfeindlichkeit in Politik und Gesellschaft. Auch weitere Veranstaltungen der AfD im Stimmkreis bekamen kleinere Proteste ab.

Stimmkreis 709 Kempten, Oberallgäu

Vorläufiges Ergebnis!

Im Stimmkreis Kempten-Oberallgäu gaben 9,8 Prozent der Wähler ihre Stimme an die AfD. Den Direktkandidaten der Rechtsaußenpartei Wilhelm Vachenauer hätten gerne ebenfalls 9,8 Prozent der Oberallgäuer Wähler gerne per Direktmandat ins Maximilianeum nach München geschickt. Der AfD-Direktkandidat wurde aber von Thomas Kreuzer der CSU und Alexander Hold von den Freien Wählern geschlagen.

Seine Parteikameraden wählten den pensionierten Lehrer auf Platz zehn von 13 der Listenkandidaten zur Landtagswahl 2018 für Schwaben. Als solcher holte Vachenauer 4.848 Zweitstimmen und rückt damit auf Platz acht vor. Das reicht nicht für einen Einzug Vachenauers in den nächsten bayerischen Landtag.

Wilhelm Vachenauer unterrichtete nach Angaben der Partei mehr als 30 Jahre an der kaufmännischen Berufsschule Kempten. Seine politischen Schwerpunkte sehe das einstige ÖDP-Mitglied in der Umwelt- und Bildungspolitik sowie der Inneren Sicherheit.

Bei einer Veranstaltung im März bediente sich Vachenauer allerdings beim Sozialpopulismus des völkischen Flügels der AfD. In einem Vortrag hatte der Landtagskandidat soziale Misstände gegen Geflüchtete ausgespielt. Kruden Verschwörungstheorien aus dem Publikum wurde seinerzeit nicht widersprochen.

Bericht der AfD zum Vortrag am 15. März 2018 zum Asylbewerberleistungsgesetz mit Wilhelm Vachenauer und Waler Freudling (Screenshot, Facebook)

Jüngst kritisierte der bayerische Landesverband der Deutschen Journalistinnen und Journalistenunion (dju) das problematische Verhältnis der AfD zur Pressefreiheit, nachdem der Kreisverband einen Journalisten wegen kritischer Berichterstattung von seinen Veranstaltungen ausgeschlossen hatte.

Der Kreisverband warb mit mehr als 20 Infoständen in der Region für die Wahl der Partei. Dessen Vorsitzender und Vizechef der AfD-Fraktion im Bundestag, Peter Felser, hatte im Wahlkampf mehrfach hochkarätiges Personal der Partei ins Allgäu eingeladen. Darunter die Bundestagsmitglieder Ulrich Oehme und Beatrix von Storch. Anlässlich des Auftritts von Beatrix von Storch demonstrierten mehr als 500 Menschen in Weitnau »gegen die Menschenfeinde von der AfD« und es gründete sich ein neues Bündnis gegen Rassismus. Bereits zuvor wurde die Wirtin des Goldenen Adler in Weitnau mehrfach öffentlich dafür kritisiert, der AfD ihr Lokal zur Verfügung zu stellen.

Stimmkreis 710 Lindau, Sonthofen​

Vorläufiges Ergebnis!

Im Stimmkreis Lindau, Sonthofen gaben 7,9 Prozent der Wähler ihre Stimme an die AfD. Dem Direktkandidaten der Rechtsaußenpartei Axel Keib hätten 8,1 Prozent der hiesigen Wähler gerne per Direktmandat ins Maximilianeum nach München geschickt. Der AfD-Direktkandidat wurde aber von Eric Beißwenger der CSU und dem Grünen Thomas Gehring geschlagen.

Seine Parteikameraden wählten den Oberstaufener Gastronomen auf Platz elf von 15 der Listenkandidaten für Schwaben. Als solcher holte Keib 2.507 Stimmen bleibt damit auf Rang elf.

Axel Keib ist nach Angaben der Partei Koch und seit 17 Jahren als Gastronom in Oberstaufen selbständig tätig. Seine politischen Schwerpunkte sehe Keib bei der Förderung des Mittelstands. Er wolle »Bürokratismus drastisch abbauen«, »Grenzen Sichern« und eine »GEZ Propaganda Maschinerie« abschaffen. (Fehler im Original)

Während einige Dutzend Personen am 13. September 2018 in Oberstaufen »für eine offene freie Gesellschaft« demonstrieren, schottet sich die AfD mit ihrem Stammtisch in der Pizzeria Bassano vor der Öffentlichkeit ab.
Während einige Dutzend Personen am 13. September 2018 in Oberstaufen »für eine offene freie Gesellschaft« demonstrieren, schottet sich die AfD mit ihrem Stammtisch in der Pizzeria Bassano vor der Öffentlichkeit ab.

In seiner Staufener Pizzeria Bassano hält Keib einen regelmäßigen AfD-Stammtisch ab. Dagegen gab es mehrfach Protest. Wer »so eine Partei« als Direktkandidat unterstütze, stehe »für Fremdenfeindlichkeit und ein überholtes Weltbild«, kritisierte zuletzt die Initiative Oberstaufen bleibt bunt während einer Kundgebung vor rund 140 Menschen. Mehrfach tauchten perfide und rassistische Flugblätter in Oberstaufen auf, die zur Wahl der AfD aufriefen und den Wahlkampf der Rechtspartei unterstützen sollten.

Stimmkreis 711 Marktoberdorf

Vorläufiges Ergebnis!

Im Stimmkreis Marktoberdorf gaben 9,1 Prozent der Wähler ihre Stimme an die AfD. Den Direktkandidaten der Rechtsaußenpartei Wolfgang Rotter hätten 9,3 Prozent der hiesigen Wähler gerne per Direktmandat ins Maximilianeum nach München geschickt. Der AfD-Direktkandidat wurde aber von Angelika Schorer von der CSU und dem Grünen Christian Vavra geschlagen.

Seine Parteikameraden wählten den geschiedenen Stöttwanger auf Platz sechs von 13 der Listenkandidaten für Schwaben. Als solcher holte der dreifache Vater nur 2.360 Zweitstimmen und rutscht damit aus der Mitte der Liste auf den vorletzten Platz.

Die politischen Schwerpunktthemen von Wolfgang Rotter sind nach Angaben seiner Partei unter anderem ein »Recht auf Bargeld« und »Gender Ideologie« sowie Migration, Integration, Abschiebung und deren Folgen für Bayern. Rotter wolle »Migration begrenzen, Bayrische Lebensart bewahren, Grenzen kontrollieren«. Mehrfach werden außerdem genannt: Islam, der türkisch-islamische Kulturverein, der Einfluss der Türkei, ein »Recht auf Bargeld« und »Gender Ideologie«.

»Terror ist immer islamisch bedingt«, behauptete Wolfgang Rotter etwa als Redner auf einer Kundgebung des vom verfassungsschutz beobachteten Islamfeindes Michael Stürzenberger.

Entsprechend brachte sich auch Rotter in die Kampagne gegen den Bau einer Moschee in Kaufbeuren ein. »Terror ist immer islamisch bedingt«, behauptete Wolfgang Rotter etwa als Redner auf einer Kundgebung des vom verfassungsschutz beobachteten Islamfeindes Michael Stürzenberger.

Im Stimmkreis Marktoberdorf brachte es die AfD im Wahlkampf zu relativ wenigen Veranstaltungen. Auch ein Protest war allerdings im Vergleich zu anderen Gegenden im Allgäu kaum zu spüren.

Stimmkreis 712 Memmingen

Vorläufiges Ergebnis!

Im Stimmkreis Memmingen gaben 13 Prozent der Wähler ihre Stimme an die AfD. Dem Direktkandidaten der Rechtsaußenpartei Christoph Maier hätten 13,6 Prozent der hiesigen Wähler gerne per Direktmandat ins Maximilianeum nach München geschickt. Der AfD-Direktkandidat wurde aber von Klaus Holletschek der CSU und dem Grünen Daniel Pflügl geschlagen.

Seine Parteikameraden wählten den Memminger Rechtsanwalt auf Platz fünf von 13 der Listenkandidaten für Schwaben. Für einen Einzug in den Landtag hätte das gerade so nicht gereicht. Doch Maier holte 13.301 Zweitstimmen und zieht nun als zweiter schwäbischer Kandidat in den nächsten bayerischen Landtag ein.

Der künftige Landtagsabgeordnete Christoph Maier hat das am deutlichsten nach rechts ausgeprägte Profil der Allgäuer AfD-Kandidaten. Nach Angaben seiner Partei steht er für Innere Sicherheit, Kultur und Wirtschaft und laut seiner eigenen Homepage für »das unabdingbare Bekenntnis zur deutschen Nation«. Maier ist Rechtsanwalt, Reserveoffizier und Gründungsmitglied des Landesverband der AfD in Bayern. Der Jurist wurde auf einer Versammlung am 31. März 2013 mit 43 Stimmen zum Vorsitzenden des Landesschiedsgerichts gewählt.

2016 holte Maier als Bürgermeisterkandidat in Memmingen 10,4 Prozent der Stimmen und konnte das Ergebnis zur Bundestagswahl im Folgejahr mit rund 13 Prozent noch ausbauen. Maiers Wahlkreis Ostallgäu erwies sich als eine der AfD-Hochburgen Bayerns. In der kreisfreien Stadt Memmingen holte die AfD sogar 16,4 Prozent der Erst- und 15,3 Prozent der Zweitstimmen.

Laut einem Portrait der Augsburger Allgemeinen Zeitung geht Maier »gerne zum schießen« und ist seit Studententagen Mitglied der Münchner Burschenschaft Sudetia. Als Student hatte er demnach im Wohnheim der schlagenden Verbindung gelebt.

Für seinen Wahlkampf im Allgäu konnte der rechtsnationale Bruschenschafter hochkarätiges Personal der AfD verpflichten. Darunter etwa Guido Reil. Alice Weidel, Johannes Huber, AfD-Rechtsausleger Alexander Gauland und Andreas Kalbitz, der 2007 ein sogenanntes Pfingstlager der heute wegen seiner neonazistischen Ausrichtung verbotenen Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) besuchte.

Anhänger der Neonazipartei Der Dritte Weg nehmen am 30. September an einer Kundgebung der AfD in Ottobeuren teil. Einer trägt Quarzhandschuhe.
Anhänger der Neonazipartei Der Dritte Weg nehmen am 30. September an einer Kundgebung der AfD in Ottobeuren teil. Einer trägt Quarzhandschuhe.

Mit einer Anti-Merkel Kundgebung in Ottobeuren zog Christoph Maier vor wenigen Wochen Burschenschafter, Vertreter der rechtsradikalen Identitären Bewegung, des örtlichen Rockermilieus und sogar Neonazis der Partei Der Dritte Weg an. Schon früh zogen Veranstaltungen des Unterallgäuer AfD-Kreisverbands offen neonazistischen Besuch von Voice of Anger und der NPD an.

Viele dieser Veranstaltungen wurden vor allem vom Gegenprotesten geprägt. In Ottobeuren demonstrierten mehr als eintausend Menschen gegen die 150 AfD-Sympathisanten, die als »Stimme des Volkes« auftreten wollten. Immer wieder verliehen Dutzende lautstark ihrer Ablehnung der AfD mit Demonstrationen vor Maiers Wahlkampfveranstlatungen ausdruck. Selbst die Infostände des Kreisverbands wurden mehrfach von Protesten begleitet.

Stimmkreis 713 Neu-Ulm

Vorläufiges Ergebnis!

Im Stimmkreis Neu-Ulm gaben 12,6 Prozent der Wähler ihre Stimme an die AfD. Dem Direktkandidaten der Rechtsaußenpartei Gerhard Großkurth hätten 12,6 Prozent der hiesigen Wähler gerne per Direktmandat ins Maximilianeum nach München geschickt. Der AfD-Direktkandidat wurde aber von Beate Merk der CSU und dem Grünen Klaus Rederer geschlagen.

Seine Parteikameraden wählten den Unternehmensberater auf Platz zwei von 13 der Listenkandidaten für Schwaben. Als solcher holte Mannes 9.284 Stimmen und rutschte damit auf Platz drei. Dennoch wird er einer der 22 Abgeordneten der AfD im bayerischen Landtag werden.

 

So schnitt die AfD in den Landkreisen und Gemeinden ab

Sonntagabend analysieren wir, wie die AfD in den Stimmkreisen im Allgäu abgeschnitten hat. Sobald detaillierte Daten vorliegen machen wir uns an die Analyse der Ergebnisse in den Gemeinden und Kreisen.

  • Stadt Kempten: Erststimme: 13,72 %; Zweitstimme: 13,54 % (Stand: 14. Oktober, 20:00)
  • Markt Weitnau: 10,48; 10,88 (20:00)
  • Oberallgäu 9,32; 8,84 (20:00)

(Titelbild: www.bayernnachrichten.de / Alexander Hauk / www.alexander-hauk.de)

2 Gedanken zu „So hat die AfD bei der Landtagswahl im Allgäu abgeschnitten“

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