Hausfassade mit Hakenkreuz und Ei beschmiert

Kaufbeuren, 12. Januar 2024. Freitagabend schmiert Unbekannt ein Hakenkreuz an die Wand eines Reihenmittelhauses der Hubertusstraße und wirft ein Ei dagegen. Das berichtet die Polizei in einer Mitteilung an die Presse und gibt die Tatzeit mit 17:00 bis 18:00 Uhr an.


(Titelbild: Die sogenannte Todesstiege, die das KZ Mauthausen mit dem Steinbruch »Wiener Graben verband. Heute lautet eine Inschrift am Fuße der Todesstiege: » Ihre heute gleichmäßigen und normal hohen Stufen waren zur Zeit des Konzentrationslagers willkürlich aneinandergereihte, ungleich große Felsbrocken der verschiedensten Formen. Die oft einen halben Meter hohen Felsbrocken erforderten beim Steigen größte Kraftanstrengung. Die SS vergnügte sich unter anderem damit, die letzten Reihen einer abwärts gehenden Kolonne durch Fußtritte und Kolbenhiebe zum Ausgleiten zu bringen, sodass sie im Sturze, ihre Vordermänner mitreißend, in einem wüsten Haufen die Stufen hinunterkollerten. Am Ende eines Arbeitstages, wenn der Aufmarsch ins Lager mit einem Stein auf der Schulter begann, trieben die den Abschluss bildenden SS-Leute Nachzügler mit Schlägen und Tritten an. Wer nicht mitkonnte, endete auf dieser Todesstiege.« Bild: Stefanie J. Steindl, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons)

43-Jähriger zeigt Polizei den Hitlergruß

Senden, 30. Dezember 2023. Ein 43-Jähriger zeigt einer vorbeifahrenden Polizeistreife den Hitlergruß.

Gegen 1 Uhr am Samstag vor Sylvester befuhr eine Streife der Polizeiinspektion Weißenhorn die Bahnhofstraße. Hierbei fiel ein 43-Jähriger auf, der der vorbeifahrenden Streifenbesatzung den sogenannten Hitlergruß zeigte. Das berichtet die Polizei in einer Mitteilung an die Presse. Gegen den 43-Jährigen läuft jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.


Im Ulmer Fort Oberer Kuhberg richteten die Nazis von November 1933 bis Juli 1935 ein KZ ein. (CC BY-SA 3.0 Speifensender)

Hakenkreuze an Neues Schloss geschmiert

Mahnmal zum Gedenken an die 29 in Auschwitz ermordeten Sinti aus Ravensburg. Die Insassen des sogenannten Zigeunerzwangslager in Ravensburg wurden im März 1943 in das neu eingerichtete »Zigeunerlager Auschwitz« deportiert; nur wenige überlebten.
Titelbild: Mahnmal zum Gedenken an die 29 in Auschwitz ermordeten Sinti aus Ravensburg. Die Insassen des sogenannten Zigeunerzwangslager in Ravensburg wurden im März 1943 in das neu eingerichtete »Zigeunerlager Auschwitz« deportiert; nur wenige überlebten.

Kißlegg, 17. Dezember 2023. Unbekannte beschmieren das Neue Schloss mit Hakenkreuzen.

Das Neue Schloss in Kißlegg ist im Zeitraum zwischen Samstagabend und Sonntagvormittag von Unbekannten verunstaltet worden. Das berichtet die Polizei in einer Mitteilung an die Presse. Durch das Beschmieren mit Hakenkreuzen sei dabei ein Sachschaden von rund 4.000 Euro entstanden.

Westendorf: Bürgermeister und Asylfeind*innen gegen Geflüchtete

Asylfeind*innen und Bürgermeister mobilisierten am Mittwochabend, den 8. November 2023, zu einer Demonstration gegen in Westendorf geplante Notunterkünfte für Geflüchtete. Die Gruppe versucht sich vordergründig diskret zu halten, ihre Ausrichtung wird dennoch deutlich: Kein Asyl nirgendwo. Auch AfD und Politiker*innen aus Reihen der Freien Wähler sind involviert. Westendorf: Bürgermeister und Asylfeind*innen gegen Geflüchtete weiterlesen

Was machen Nazis hier?!