Lama Ole Nydahl fällt bereits vor Jahrzehnten mit »rassistischen Tönen« auf

Lama Ole Nydahl relativierte seine islamfeindlichen Parolen, ist aber bereits vor 20 Jahren durch rassistische Äußerungen aufgefallen. In diesem Jahr will der buddhistische Führer wieder mehrfach im Allgäu zu seinen Anhängern sprechen.

Nach den unmissverständlichen islamfeindlichen Parolen und holocaustrelativierenden Aussagen, die Lama Ole Nydahl im letzten Jahr während seines Sommerkurses im buddhistischen Europazentrum bei Immenstadt vor tausenden Zuhörer getroffen haben soll, war die Aufregung groß:

Die Augsburger Allgemeine und Allgäuer Zeitung berichteten mehrfach, wie der waffenaffine buddhistische Führer gegen den Islam wetterte. Beim Verlassen des Sommerkurses sahen sich die Besucher des Sommerkurses mit einer Demonstration konfrontiert. Auch die Staatsanwaltschaft Kempten ermittelte wegen Volksverhetzung, stellte das Verfahren aber wieder ein.

Der Immenstädter Stadtrat zitierte die Vertreter des Buddhistischen Zentrums zur Aussprache. Lama Ole Nydahl selbst blieb dem Treffen fern, ließ seine Anhänger lediglich ein Schreiben vorlegen, in dem er die umstrittenen Aussagen relativierte: Er sei falsch verstanden worden, habe nur den »politischen Islam« gemeint. Doch schon früher tätigte Ole Nydahl Aussagen, die er später relativierte, nachdem er dafür in die Kritik geriet.

Bereits vor 20 Jahren unangenehm aufgefallen

Bereits in den 1990er Jahren sorgten die Ansichten Nydahls für Differenzen in der buddhistischen Szene. Allgäu ⇏ rechtsaußen liegt ein Schreiben der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) vom 5. Juli 1996 vor. Darin teilt Regine Leisner als damalige stellvertretende Sprecherin des Dachverbandes sämtlicher Buddhistischer Strömungen in Deutschland dem Verband von Nydahls Buddhismus-Auslegung mit, dass die DBU weder Nydahls Beiträge verbreiten, noch ihn zu Veranstaltungen einladen werde.

»Wir begründeten das damit, daß sein öffentliches Wirken von Miss­achtung der Ethik, extremem Sektierertum und der unseriösen und irreführenden Vermittlung buddhistischer Inhalte gekennzeichnet ist«, schreibt Leisner. Zudem wirft sie dem geistigen Führer des Diamantweg-Buddhismus bereits damals »rassistische und nationalistische Äußerungen« vor.

Dänische Wikinger als Spitze von Nydahls Werteskala

Der dänische Sagenheld Holger Danske wartet der Legende nach auf den Ruf, mit Schild und Schwert die Nation gegen äußere Feinde zu verteidigen: Der »Ruf des Holger«, wie es auf Ole Nydahls T-Shirt heißt. (Screenshot, Europe Center)
Der dänische Sagenheld Holger Danske wartet der Legende nach auf den Ruf, mit Schild und Schwert die Nation gegen äußere Feinde zu verteidigen: Der »Ruf des Holger«, wie es auf Ole Nydahls T-Shirt heißt. (Screenshot, Europe Center)

An der Spitze von Nydahls Werteskala steht demnach »der dänische Wikinger, gefolgt von anderen Nord- und Zentraleuropäern, aber dann geht es abwärts bis zur Basis, wo sich die Latinos, Schwarze und Asiaten finden.« Wenn es um Afrikaner und Asiaten gehe, spreche Nydahl »statt von ‚Menschen‘ nur noch von ‚Stämmen‘ oder ‚ihresgleichen’«, schreibt Leisner, die zudem »eine militärisch gefärbte Ausdrucksweise« in den Schriften Nydahls sieht. Oft warne der Buddhist vor Überbevölkerung, »jedoch aus­schließlich im Zusammenhang mit Nicht-Weißen.«

In dem 27-seitigen Schreiben belegt Regine Leisner die Vorwürfe ausführlich mit Zitaten von Ole Nydahl selbst. Diese zu finden, war laut Leisners Brief »nicht schwer, es handelte sich dabei um eine reine Fleißarbeit.« Die damalige Buddhistin wälzte Ole Nydahls 1994 im Sulzberger Joy Verlag erschienen Band Über alle Grenzen, besuchte einen Vortrag am 20. Mai 1996 in Würzburg und sichtete Nydahls Beiträge in der Zeitschrift Kagyü life des Diamantweg.

Biologistischer Eurozentrismus

So schreibt Nydahl etwa in seinem Buch vom »kraftvollen Europa«, dessen Bevölkerung im Norden offenbar den zentralen Bezugspunkt in der Weltsicht des Dänen darstellt.

Über »Zentraleuropäer« schreibt Nydahl: »Ihre geistige Kraft und Ausdauer ist sowieso das Rückgrat in einem Großteil unserer Zentren rund um die Welt.« Jedoch meint Nydahl: »Südlich der Alpen fällt die geistige Spannkraft. Das katholische und orthodoxe Südeuropa besitzt wenig Boden für Wachstum. Die Leute sind entweder glatt, abergläubisch oder wollen alles auf einmal Wie üblich rund um die Welt fördern auch dort Mitteleuropäer die Entwicklung.«

Dabei zeigt Nydahl, dass die Kategorie »Europäer« bei ihm eine ausdrücklich biologische ist: »Die Frauen in Rußland haben durchschnittlich sechs Abtreibungen, und es mußte möglich sein, diese Kinder an westliche Familien zu vermitteln. […] Da die Kinder genetisch gesehen eigentlich europäisch sind, würden sie in westlichen Leistungsgesellschaften mithalten können.«

In seinem Buch stellt der buddhistische Führer sogar die nach moderner Wissenschaft als gesichert geltende  Erkenntnis in Frage, dass sich der Mensch von Afrika aus in der Welt ausbreitete: »Eine Talk-Show früh morgens in einem alternativen Radiosender wurde reichlich bizarr. Unsere Europäer, die mit ins Studio gekommen waren, fragten sich ernsthaft, ob Amerikaner aus den Ghettos überhaupt zur Schule gingen. Wenn die Anrufer nicht gerade behaupteten, daß Dänen Mongolen seien, bestanden sie darauf, daß Buddha schwarz gewesen sei und daß jede Zivilisation aus Afrika stamme.«

(Neu) Rechtes Narrativ

Ganz im Stile des Neurechten Narrativs einer angeblichen »Überfremdung« Europas behauptet Nydahl bereits in den 1990er Jahren einen Niedergang europäischer Kultur: »Was den früher so kulturreichen holländischen Innenstädten zugestoßen war, war verheerend. Zuwanderer aus früheren afrikanisch bevölkerten und asiatischen Kolonien hatten sie weitgehend zu Ghettos gemacht, zu schweren Belastungen der Gesellschaft.« Weiter schreibt Nydahl über die Niederlande: »Verwirrter Humanismus beherrschte das geistige Feld, und in erschreckender Weise hatten die schlechten Einwanderungsgesetze Hollands die Stadtkerne bereits in unbeherrschbare Dritte-Weit-Slums verwandelt.«

An anderer Stelle in seinem Buch erklärt Nydahl, seine Organisation habe die »Zurückziehungsstelle« Karma Gön »im Südwesten bei Malaga [….] als Schutz gegen den Islam und die Einflüsse Afrikas« gebaut,

Rassistische und antimuslimische Rangordnung

In Über alle Grenzen drängt sich zudem eine Weltsicht des Buddhisten auf, die »Rassen« und Religionen eine Art Rangordnung zuweist. So schreibt Nydahl, in Neuseeland hätten »die Leute […] die Aufnahmefähigkeit von Europäern.« Über Moskau schreibt Nydahl: »Die großen und blonden Männer waren beim Heer oder der Polizei, oft mit einer Ausstrahlung van erstaunlicher Macht. Die Dicken oder Verbrauchten waren Arbeiter, und die Asiaten und Moslems lebten vom Schwarzhandel und ähnlichem.«

»Wie in anderen warmen Ländern Asiens haben« – nach Nydahl – »offensichtlich nur die reichen Gelben das Bedürfnis nach einer übergeordneten Sicht der Welt. Für die Braunen, die allgemeine Bevölkerung – wenn nicht moslemisch besessen – ist alles gut und kommt von irgendeinem Gott. Sie können jedes philosophische oder religiöse Kamel seitwärts schlucken, […]«.

»Inder« bräuchten – »je nach Strenge der Aufsicht« – laut Nydahl »viele Tage oder Wochen« für die Arbeit, die »unsere Europäer» in »vier oder fünf Stunden« erledigen würden. Und zum Krieg im Irak schreibt Nydahl: »Das übliche Maß für einen schnellen und sicheren Sieg ist ein europäischer Soldat auf zehn arabische.«

Nydahl benutzt selbst den Rassebegriff zur Abgrenzung, wenn er von Mitgliedern der »buddhistischen Himalayarassen« schreibt, die sich in einen Raum zwängten. Von diesen sei Gestank ausgegangen, behauptet Nydahl, der versucht habe, »die drei europäischen Sitzreihen in der Mitte freizuhalten«.

»Früher Zuschlagen, aber cool bleiben«

Lama Ole Nydahl auf einem Vortrag (Bild: Piotr Czerniawski, CC by-sa 2.5)
Lama Ole Nydahl auf einem Vortrag (Bild: Piotr Czerniawski, CC by-sa 2.5)

»Ohne Zorn sein heißt: früher Zuschlagen. aber cool bleiben«, zitiert Regine Leisner aus ihrer Mitschrift von Ole Nydahls Vortrag in Würzburg. Gewalt sei eigentlich mit der buddhistischen Lehre unvereinbar. Doch auch in Ole Nydahls Buch Über alle Grenzen finden sich Hinweise auf eine ganz unbuddhistische Einstellung zur Gewalt.

Dort berichtet der Lama, er »klappte [jemanden] über meiner Faust zusammen«, schlug einem anderen »Geräte aus den Händen«, was »ein Vergnügen« gewesen sei oder wie Nydahl verstärkt durch »Hunderte kräftige Zentraleuropäer« jemanden »auseinandernehmen« wollte. Über seine Zeit in China berichtet Nydahl: »Eine Zeitlang schubste ich die Leute herum. Ich wollte sehen, ob ihre verbitterten Gesichter noch saurer werden konnten […]«.

»Gewaltverliebtheit und Allmachtsphantasien«

Auch mit Waffen scheint Ole Nydahl keine Berührungsängste zu haben. Ein Foto, das im Internet kursiert, zeigt ihn im Kreis von Soldaten mit einem Sturmgewehr im Anschlag, wie die Augsburger Allgemeine im Sommer 2018 berichtete. Bei früheren Auftritten trug der Buddhist immer wieder einen Tarnanzug, gefällt sich bis heute in einer tarnfarbenen Mütze.

»Besonders betroffen gemacht haben mich die rassistischen Töne, die militaristische Sprache und die gefährlichen, massenhypnotischen Polarisierungen und Vereinfachungen sowie Gewaltveriiebtheit und Allmachtsphantasien im Zusammenhang mit seinem Männlichkeitswahn«, schließt Regine Leisner ihre Analyse im Juli 1996. So stelle Nydahl sich den Lesern seines Buches Über alle Grenzen als »unüberwindlicher Supermann und Wundertäter« dar. Zusammen mit seiner Betonung der alles überragenden Steilung des Lehrers gemäß der Vajrayana-Überlieferung ergäbe das »die Basis für einen stark ausgeprägten Personenkult.«

Weitere Auftritte im »Kleinod« Schwarzenberg angekündigt

»Schwarzenberg ist unser aller Kleinod, und die Stelle macht süchtig«, schreibt Lama Ole Nydahl schon in Über alle Grenzen über sein Europa Zentrum im Oberallgäu.  Zwei Besuche seines »Kleinod« sind im diesjährigen sogenannten »Lehrplan« von Lama Ole Nydahl bereits vermerkt: Vom 17. bis zum 19. Mai ist ein »Übertragungswochenende« mit Vorträgen und Meditationen des buddhistischen Lehrmeisters vermerkt. Der jährlich stattfindende zweiwöchige internationale Sommerkurs soll vom 29. Juli bis 11. August 2019 stattfinden. Wird der buddhistische Führer den Auftritt dann wieder nutzen, um vor tausenden Anhängern gegen den Islam zu wettern? Im vergangenen Jahr bewegte Lama Ole Nydahl sich damit an der Grenze zur Volksverhetzung.

Ein Grund, »warum Ole Nydahl seine Aggressivität und sein sektiererisches Verhalten ungehemmt ausleben kann, liegt in der sprichwörtlichen buddhistischen Toleranz«, kritisiert Regine Leisner 1996 in ihrem Brief die buddhistische Community. Im Zweifel heiße es: »Naja, Oie Nydahl … !« und man lasse ihn gewähren. Nydahl benutze diese Toleranz »tatsächlich ‚über alle Grenzen’ hinaus, tritt sie aber selbst mit Füßen.« Nach der Auseinandersetzung um Nydahl hat Leisner dem Buddhismus den Rücken gekehrt.

34 Gedanken zu „Lama Ole Nydahl fällt bereits vor Jahrzehnten mit »rassistischen Tönen« auf“

  1. Schön, daß Frau Leisner Nydals Aussagen so zusammengefaßt hat.
    Ich erlebte ihn vor gut 20 Jahren bei einem Vortrag in Kaufbeuren und hatte eigentlich ohne viel Hintergrundwissen spontan das Gefühl, das ist kein ‚Lama‘ sondern ein gefährlicher Egomane.
    Und somit kam auch für mich die Erkenntnis, daß ‚Buddhismus‘ nicht besser ist als ‚Christentum‘, ‚Judentum‘, ‚Islam‘ oder sonst einer Religion….die Religionen scheinen das Problem zu sein.

  2. Ich hoffe die Tatsache dass Frau Leisner dem Buddhismus den Rücken gekehrt hat und die Auseinandersetzung mit Ole Nydahl sollen keinen kausalen Zusammenhang implizieren. Egal für wie schlecht man Ole Nydahl auch halten mag, das könnte man ihm ja nun beim besten Willen nicht anlasten. Es gibt ja nun zahllose weniger charismatische Lehrer im Buddhismus denen man sich zuwenden kann.
    Wie jemand der sich vom Buddhismus abwendet Sprecherin der DBU sein kann erschliesst sich mir auch nicht ganz. Da war die Dame wohl generell an der falschen Stelle. Und das was hier zitiert wird, klingt für mich auch eher nach einem persönlichen Problem oder Hetze.

    1. Es war wohl eher die Enttäuschung über den Umgang der buddhistischen Community mit Lama Ole Nydahl und seinen Thesen, die Leisner vom Buddhismus entfernte. Doch das ist eher eine begründete Vermutung meinerseits. Wenn Sie Zweifel an der Echtheit der Zitate haben, dürfen Sie gerne wie ich Nydahl’s Schriften lesen. Dort werden Sie sie finden.

  3. Diese ganze Berichterstattung schadet dem Buddhismus in genze und rückt ihn als ganzes in ein schlechtes Licht.
    Es gibt genug Buddhisten die diese Sache sehr differenziert sehen.
    Auch innerhalb der DBU, die Verschwiegenheit hat mit der Abhängigkeit von den Geldern der Diamantwegs Stiftung zutun.

    1. Die Berichterstattung schadet dem Buddhismus?
      Sehe ich nicht so. Verschwiegenheit und unter dem Teppich kehren schadet dem Buddhismus. Mangelnde kritische Selbstreflexion und fehlende konstruktiv-kritische Auseinandersetzungen – mit einem im Tibetischen Buddhismus vorzufindenden Tabu andere zu kritisieren – schaden dem Buddhismus.
      „Es gibt genug Buddhisten die diese Sache sehr differenziert sehen.“
      Na dann sollen sie sich mal äußern, statt schweigen 😉
      „Die Verschwiegenheit in der DBU“ hat auch nix mit den Geldern der Diamantweg-Stiftung zu tun. Der Diamantweg zahlt gerade eimal 2% der Mitgliedsbeiträge der DBU. Die Sache ist viel komplexer. Regine Leisner hat aber einen Hauptgrund genannt: eine Form missverstandener Toleranz. Ich würde es eher auf mangelnde Klarheit und Einsicht, Haften an Harmonie mit Tendenz zum Wegsehen, Kleinreden, Schönreden usw. erklären.

    2. Leider gibt es innerhalb des Diamatwegs keinerlei kritische Stimmen an Lama Ole Nydahl… Die Berichterstattung schadet dem Buddhismus als Ganzes sicher nicht, wirft aber ein durchaus problematisches Licht auf den Diamatweg!

  4. Danke für den Artikel. Finde es gut, dass das mal so kondensiert zusammengefasst wird.
    Was Herr Nydahl macht, hat nix mit „dem Buddhismus“ aber sehr wohl mit seinem Denken, Vorurteilen, Ressentiments, Überlegenheitsdenken usw. zu tun. Buddhismus könnte ihm eigentlich helfen, diese Begrenzungen zu erkennen und abzulegen.
    Das Problem hat Frau Leisner ja gut auf den Punkt gebracht: die anderen Buddhisten sind und waren zu nachsichtig.
    Zweimal wurde der Ausschluss von Nydahls Bewegung aus dem Dachverband deutscher Buddhisten (DBU) diskutiert. Aber einflussreiche Räte sprachen sich dagegen aus. Derzeit wird der Ausschluss erneut diskutiert. Mal sehen, ob „die Buddhisten“ (in der DBU sind nur eine Minderheit der Buddhisten in Deutschland organisiert, hauptsächlich halt Deutsche – also Konvertiten, die Mehrheit stellen aber die asiatischen Buddhisten, die nicht in der DBU organisiert sind) diesmal zu Klarheit und Einsicht finden und einen Ausschluss durchsetzen können.

    1. Ich bleibe dabei!
      Ole nydahl ist einer der Bekanntesten Buddhisten im Westen. Seine Lobby ist in Deutschland mit sicher die größte.
      Guck dir mal an wie viel Geld die Stiftung macht, es sind mehrere Millionen auf denen die sitzen. Nydahl sitzt dort zufälligerweise an erster Stelle im Vorstand (http://www.buddhismus-stiftung.de/de/Stiftung/Vorstand-und-Aufsichtsrat/)
      Der Aufsichtsrat uns die anderen Vorstandsmitglieder sind wohl allesamt seine Schüler…
      Da fallen 2% durchaus ins Gewicht wenn man sich mal anguckt wie viele Mitglieder andere Buddhistische Gemeinden in D haben.

      Und schaden auch, viele Menschen können zwischen Ole/diamantweg/buddhismus nicht differenzieren.
      Natürlich gibt es nicht den Buddhismus!
      Ich kritisiere hier nicht die Berichterstattung, diese ist wohl überfällig.
      Es muss nur immer klar sein das Ole Nydhal für eine Linie innerhalb einer von vier Buddhistischen Traditionen steht. Und dies auch nur im Westen.
      Der Lama wird als eine Art höheres Bewusstsein angesehen, ergo ist jede Kritik an ihm Ausdruck der eigenen Störung.

      Deswegen gibt es so viel Toleranz dem gegenüber. Getreu dem Motto „wenn der Lama etwas sagt, wird es schon stimmen, er steht schließlich über mir“
      Man soll dem Lama nacheifern so werden wie er. Darum geht es dabei und deswegen kommt so wenig Kritik.
      Ich bin selber alles andere als Links, allerdings sind diese Aussagen gelinde gesagt unpassend und gehen an seiner Funktion völlig vorbei. Auch die sexuellen Beziehungen die Lama Ole zu seinen Schülerinnen geführt haben soll halte ich für problematisch.

      Ea gibt hierzu eine Podiumsdiskussion in Hamburg „Buddha Talk“
      Thema „Machtmissbrauch im Buddhismus“ :

      https://youtu.be/WzH7YgqlPYk

      Diese kann ich jedem empfehlen der sich damit beschäftigt, dort reden bekannte deutsche Buddhisten über genau dieses Thema.
      Nydhal schickt gerne Anwälte auf Kritiker damit Inhalte verschwinden (https://www.ursachewirkung.at/blog-2/2419-ole-nydahl)
      Deswegen halte ich mich hier auch lieber Zurück.

      1. Der BDD zahlt 3500 € im Jahr Beitrag. Darauf kann die DBU mit Sicherheit verzichten. Wie machen 2 % finanzieller Beitrag oder 3500 € pro Jahr eine Dachorganisation abhängig?

        Es gab allerdings starke strukturelle Verwerfungen in der DBU zugunsten des BDD. Das wurde bei der letzten Mitgliederversammlung offensichtlich und scheint sich geändert zu haben.

        Angeblich hat der BDD ca. 5000 Mitglieder in Deutschland. Überprüft hat das so weit ich weiß aber bisher keiner. Generell übertreiben solche missionierenden Gruppen mit Hang sich selbst als superwichtig wahrzunehmen gerne mit ihren Angaben und generell wird das von Außenstehenden, den Medien und leider auch von Wissenschaftler*innen viel zu leichtgläubig übernommen, was solche Gruppen in die Welt posaunen.

        Es gibt fast 300.000 Buddhist*innen in Dtl, was sind dagegen 5.000 – sofern diese Angabe des BDD überhaupt stimmt? Ok, sie nehmen sich sehr wichtig und halten sich für ne Größe oder die coole Elite, sie sind laut und verkaufen sich gut, aber man muss ja nicht alles glauben, was so in Trumpscher Selbstverliebtheit seitens der Organisation und deren Anhänger*innen verbreitet wird.

        Ich stimme zu, viele Menschen können zwischen Ole / Diamantweg / Buddhismus nicht differenzieren – noch mehr, da ja der Diamantweg internetbeherzt (medien- und onlineaffin) sich als DER Buddhismus vermarktet und Medien ihnen oft einen unkritischen Steigbügel für diese Selbstdarstellung anbieten – oder anboten, hat sich ja etwas geändert. Der Lauteste, Provokanteste oder medienaffinste wird halt immer besser wahrgenommen als die Leisen und Zurückhaltenden. Am Ende steht Ole nicht mal für eine Linie innerhalb einer der vier buddhistischen Traditionen, denn auch dort ist er umstritten. Er selbst und was er lehrt präsentiert selbst innerhalb dieser Linie nur einen kleinen Teil dieser Tradition. Einen verwässerten Teil werfen ihm einige Kritiker und Akademiker vor.

        Dass es keine Kritik innerhalb des BDD an Ole gibt, hat tatsächlich was mit den Sichtweisen der Gruppe zu tun. Wie Sie schreiben: „Der Lama wird als eine Art höheres Bewusstsein angesehen, ergo ist jede Kritik an ihm Ausdruck der eigenen Störung.“ Genau. Klappe zu, Kritik tot. Meinungsfreiheit für sich selbst und gegen alle anderen aber bloß nicht gegen den heiligen Meister Ole. Der ist ja jenseits von Kritik oder Kritik zeigt nur die Störgefühle des Kritikers.

        Das mit den sexuellen Beziehungen Oles zu Schülerinnen sehe ich auch als sehr problematisch. Das er diese hat, streitet weder er selbst noch der Diamantweg ab. Er darf das halt und es sei freiwillig. Laut Ole sei man beim Sex gleichwertig – also auf einer Ebene.
        Folglich gibt es damit auch kein Machtgefälle. Ob es ein Machtgefälle gibt oder nicht entscheidet halt einfach Ole. Er sagt, es gibt keines, weil beim Sex seien Schüler keine Schüler, beide Seiten seien gleichwertig. Punkt. Punkt. Punkt.

        Betrachtet man die Anlässe und Ergebnisse, scheint es zu stimmen, dass Ole oder sein engerer Kreis wirklich gerne Anwälte auf Kritiker los lässt, damit Kritik im Internet verschwindet oder sie die Klappe halten. Das passt ja auch gut zur stark propagierten Meinungsfreiheit von Ole. Dass diese nicht oder nur sehr beschränkt für andere gilt, vor allem wenn sie Ole kritisieren, wem fällt das denn schon auf? Soweit muss ja nun wirklich keiner denken.

  5. Tatsächlich eine schwierige Gesamtsituation, hinzu kommt die Prahlerei er hätte bereits mit 500 Frauen geschlafen.
    Ole ist hier offensichtlich Stolz und trägt dies wie ein Orden um den Hals.
    Wenn es sich da wirklich um seine Schülerinnen handelte ist das für mich ein vertrauens Missbrauch. Es geht ja auf seinen Kursen unter den weiblichen Anhängern rum ea wäre eine Art Erleuchtung mit dem Lama zu schlafen. Da frage ich mich woher dieses Gerücht kommt.
    Elitär ist die Gefolgschaft sicher. Man lebt einen soften Lifestyle Buddhismus ohne Verzicht der zugleich allen andern Belehrungen weit überlegen ist.
    Seine Praxis wird dazu Auch noch als „Turbo Buddhismus“ verkauft man kommt am schnellsten weiter.

    Viele Anhänger glotzen dann während den „Belehrungen“ auf ihre hochleistungs Smartphones und sehen sich auf jeder Ebene dem normal sterblichen Überlegen.
    Für mich das Gegenteil von Buddhismus.
    Hinzu kommt das völlige übergehen von Buddhistischen Grundprinzipien, man steigt in oles Helikopter zur Erleuchtung ohne Fliegen zu können. Wobei es höchst fragwürdig ist ob das Teil überhaupt abhebt.

    Dann kommen die exzessiven Partys mit dazugehörigen besäufnissen hinzu, mal abgesehen davon das dort eine ungezügelt jeder mit jedem ins Zelt geht.
    Diese Punkte stehen dort oft vor den fragwürdigen Belehrungen.

    Wenn auf einem Kurs jemand den Mut fasst ole kritisch am Microfon bei der Fragerunde zu befragen wird der Saft abgedreht, oder die Hauseigenen Ordner schmeißen die Leute direkt raus.

    Einmal erlebte ich wie ein Ordner einen psychisch offensichtlich kranken einfach in den schwitzkasten nahm und raus zerrte.

    Die zentren nehmen ja schon vom Namen her für sich in Anspruch den Buddhismus als ganzes darzustellen. Nicht ole nydhal oder diamantwegs zentrum sondern gleich buddhistisches zentrum.

    Nydhal berichtet immer wieder davon welch abscheuliche Taten die Muslims begehen, verstümmelung etc…
    Anti islam Bücher werden rumgereicht mit Nachdruck soll man dazu bewegt werden sie zu lesen.
    Alles nix neues was mich interessieren würde ist inwiefern ole nydhal in der rechten Szene vernetzt ist.
    Nicht jeder kann sich einfach so privat in einem Restaurant mit geerd wilders treffen.
    Hier scheinen schon weitere Kontakte zu bestehen.

    Die Menschen sollten sich darauf verlassen können Authentisches dharma gelehrt zu bekommen.
    Buddhismus ist ziemlich komplex gerade für Leute die ihn überhaupt nicht kennen.

    Hoffentlich schrecken die Menschen über die buddhistischen zentren nicht vom buddhismus im ganzen ab.

  6. http://europe-center.org/offener-brief-politik-kultur-presse-im-allgau/
    Textauszug:
    So steht es jedem Bürger in Demokratien frei, auf Menschenrechtsverletzungen durch die Scharia hinzuweisen und den politischen Islam zu kritisieren. Dies gilt selbstverständlich auch für einen buddhistischen Lehrer oder Buddhisten. Wir finden es also nachvollziehbar, wenn Lama Ole Nydahl am Rande einer seiner Vorträge sich dementsprechend äußert. Dies steht in keiner Hinsicht im Gegensatz zu den buddhistischen Werten. So liegt auch eine vergleichende Bewertung totalitärer Systeme innerhalb der freien Meinungsäußerung.

    Dazu sagt Lama Ole Nydahl: „Als Buddhist kann man nicht anders als ein ehrlicher Humanist zu sein. Man darf kritisieren, aber das Gewaltmonopol in Deutschland hat nur der Staat. Es genügt völlig, wenn sich alle, die hier leben, gleich welcher Religion, an die geltenden Gesetze halten. Natürlich will ich als Lama keine Gewalt und meine tüchtigen Schüler und Freunde sollen einfach meditieren.“

    „Völlig unverständlich ist für uns deshalb, dass durch die aktuellen Zeitungsartikel unterschwellig suggeriert wird, es könnte eine Verbindung zwischen islamkritischen Äußerungen und einer Mitgliedschaft in traditionellen Allgäuer Schützenvereinen bestehen.

    1. Nur, dass rassistische Äußerungen und die Aufforderung, schießen zu lernen weder einen Hinweis auf Menschenrechtsverletzungen noch irgend geartete Kritik darstellen. Und: Nicht alles, was legal ist, ist zugleich legitim.

  7. Das ist der Geburtstagsgruss an Lama OleNydahl vom 17. Karmapa, der in der ungebrochenen Karma Kagyu Linie steht ,beginnend mit dem 1. Karmapa (988-1069)

    Karmapa’s message for Lama Ole’s birthday:

    Today is an auspicious day, the birthday of Lama Ole. I rejoice in Lama Ole’s tireless dedication to practicing and sharing the Buddha dharma, which has accumulated tremendous merit, inspiration, and joy over the years.

    I ask all of my students to join me in reciting the mantra and sadhana of White Tara to pray for Lama Ole’s long and healthy life. May his activity continue to bring great benefit to all sentient beings.

    With prayers

    Thaye Dorje

    His Holiness the 17th Gyalwa Karmapa
    19.3.2019
    Source: https://www.karmapa.org/karmapas-message-for-lama-oles-bir…/

    1. Weiß der denn was hier im Detail abgeht? der karmapa ist doch das oberhaupt einer ganzen Linie und lebt in Indien.
      Ich weiß nicht ob er Kenntnis über die Aussagen hat.
      Soweit ich weiß war der auch erst zwei oder drei mal in Europa in den 30 oder 40 Jahren in denen Ole nydahl hier belehrt.
      Und wird selber alle hand zutun haben.

      1. Guten Tag, oh ja. Der Karmapa weiss sehr sehr gut Bescheid und es in regelmäßigem Austausch und Kontakt mit Lama Ole. Des weiteren ist der Karmapa ein sehr moderner junger Mann und informiert sich regelmäßig und ist auch regelmäßig in Europa. Er weiß sehr genau Bescheid. Und wenn du dir mal Aussagen von unserer Nachbarlinie anhörst was der Dalai Lama zur Einwanderungspolitik sagt dann ist Er derselben Meinung wie von Lama Ole. Man muss halt innerlich ruhig sein, und sehr gut zu hören können damit man nicht in eigene Konzepte und Interpretation fällt.

        1. Der Dalai Lama hat nie etwas vergleichbares behauptet.

          S.H der 14 Dalai Lama hat lediglich gesagt er sei für Heimkehr von Flüchtlingen nach Ende der Gefahr.
          Daran ist nicht falsch oder rassistisch.
          Jemand muss das Land dort wieder aufbauen und am besten helfen können und verstehen können ausgebildete Einheimische.
          Er lehnt nicht ab, er pauschalisiert schon gar nicht eine ganze Religion.
          Und har sich nur wenig am Rand und auch nur ein paar mal als die Flüchtlingskrise aktuell war dazu geäußert.

          Mit einer „Werteskala“ und „Rangordnungen“ oder gar aufrufen schießen zu lernen etc.. all dem was nydahl schon von sich gegeben hat, damit hat das was der Dalai Lama gesagt hat rein gar nichts zutun.

          Sie versuchen hier Guru Nydahl darüber zu legitimieren das hohe tibetische Lamas ihm mal gratuliert haben.
          Der karmapa hat sich selber nie zur politischen Situation was das angeht geäußert.

          Da kam nur was von Nydahl.
          Und was der Dalai Lama sagt ist wirklich nicht vergleichbar. Sie müssen lernen differenziert zu denken und nicht alles über einen Kamm zu scheren was sie mit ihrer Aussage „Dalai Lama sagt das auch“ tun.
          Allein Ole nydahl mit dem Dalai Lama oder dem karmapa zu vergleichen zeigt schon genug.
          Sie drehen ihre Argumente hier so wie es ihnen in den Kram passt. So das nydahl möglichst gut und legitim erscheint.
          Inhaltlich sind die Argumente die sie zur Stützung des Nydahl vorgebracht haben bisher nicht überzeugend.

          1. Alles was Ich Ihnen zeigte waren Fakten; Originalzitate vom Dalai Lama dürfen Sie noch einmal googeln bitte. Sie zeigen ja hier nur Ihre Meinung und ihre Interpretationen und die dürfen Sie auch haben, aber mich inspiriert das gar nicht. Viel Glück.

        2. Liebe Tanjana,
          die undifferenzierten, Ressentiments und Feindseligkeit schürenden und pauschalisierenden Aussagen Ole Nydahls mit den mitfühlenden, differenzierten und klugen Aussagen des Dalai Lama zu vergleichen, ist ein mir bereits bekannter Versuch, die Tatsachen zu verdrehen.

          Hier noch mal O-Töne Dalai Lama:

          Es ist wichtig den Geflüchteten zu helfen. Sie fliehen aus Ländern wo Krieg und Gewalt herrscht und können dort nicht leben. Gebt ihnen Unterkunft und Essen, bildet die Kinder aus, auch die Erwachsenen, damit sie einen Job finden. Wir Tibeter, ich selbst, wir sind auch Flüchtlinge. Ich denke so wie die meisten von uns zurück nach Tibet wollen sollten auch die Flüchtlinge, wenn die Lage in ihren Heimatländern besser ist, dort hin zurück kehren und das Land wieder aufbauen.

          Er pries auch Deutschlands Engagement für Geflüchtete, insbes. Frau Merkels Einsatz für sie. Er sagt, er habe sich gefreut, dass Angela Merkel mehrfach von „Mitgefühl“ sprach.

          Video hier: https://www.facebook.com/DalaiLama/videos/10154980320982616/

          Oder dies hier:

          Es ist wunderbar, dass Deutschland und andere europäische Länder den Flüchtlingen geholfen haben, als sie aus anderen Ländern nach Europa gekommen sind. Ich denke jedoch, dass die meisten dieser Flüchtlinge ihr eigenes Land als Heimat betrachten, aber gerade jetzt gibt es dort viele Tote, Tyranneien und Leiden. Deshalb sind sie geflohen. Kurzfristig sollten die europäischen Länder ihnen also Zuflucht bieten und insbesondere den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, eine allgemeine und berufliche Bildung, einschließlich der technischen Ausbildung, zu erhalten. Ziel ist es, dass sie schließlich in der Lage sein sollten, zum Wiederaufbau ihrer eigenen Länder zurückzukehren. Das war von Anfang an meine Meinung.

          Wir Tibeter haben zum Beispiel in Indien Zuflucht gefunden, aber die meisten Tibeter wollen nach Tibet zurückkehren, wenn sich die Situation dort geändert hat. Jedes Land hat seine eigene Kultur, Sprache und Lebensweise, und es ist besser für die Menschen, in ihrem eigenen Land zu leben. Das ist meine Meinung.

          Quelle: https://www.facebook.com/notes/dalai-lama-deutsch/antwort-seiner-heiligkeit-des-dalai-lama-auf-eine-frage-über-flüchtlinge/1100332323458991/

          Es gibt nicht ansatzweise etwas gleichermaßen Differenziertes, Mitfühlendes und Kluges von Ole Nydahl, lieber lacht er darüber, dass man Flüchtlinge aus dem Wasser zieht:

          Die Leute hätten einfach nur das Koran lesen müssen und verstehen müssen, dass das wirklich für uns alle gegeben wurde, dann hätten wir vielleicht nicht so viele über die Grenze geholt oder aus dem Wasser geholt, sogar. (Nydahl lacht)

          Quelle: Nordhessenrundschau (link nicht eingefügt, weil sonst der Kommentar wahrscheinlich als Spam markiert wird und verschwindet)

          Kurz, zwischen dem Dalai Lama und Ole Nydahl herrscht meines Erachtens ein Unterschied wie zwischen Tag und Nacht.

          Es ist natürlich passend, dass die vom Diamantweg betriebene Website http://www.buddhismus.de den Dalai Lama auf der Startseite mit den Zielen Ole Nydahls und einiger seiner Anhänger in Einklang bringt, indem sie ihn (verkürzt) zitiert: „Ich denke, Europa gehört den Europäern“. – Als hätten die Geflüchteten je die Idee gehabt, Europa den Europäern wegzunehmen. So werden seine Aussagen halt von Rechtsnationalen durch Verkürzung zurechtgebogen, um ins eigene Weltbild zu passen. Nur, wer genauer ließt und seine Statements kennt, da passt das menschenverachtende, rassistische Denken der Neo-Nazis oder Rechtspopulisten einfach nicht zum humanen, mitgefühlsbetonten und dennoch realistischen Ansatz des Dalai Lama.

          Während sich der Dalai Lama mit Muslimen trifft und sie ihn schätzen, will sich Ole Nydahl nicht mal neben Muslime setzen oder gar für sie beten. Stattdessen missbraucht Nydahl buddhistische Stupas, die er gegen Muslime baut, und Muslime protestieren gegen Nydahl. (alles hier Gesagte ist belegbar)

          Wegen dem 17. Karmapa, sehen wir es doch praktisch: Thaye Dorje hat kaum Unterstützung in Indien in der Karma Kagyü Tradition, er vertritt dort eine Minderheit. Im Westen hat er Ole Nydahl und eine machtvolle Basis durch sein Netzwerk von angeblich 600 Zentren. Ist doch klar, dass er nicht gegen Nydahl vorgeht. Er braucht ihn, wie Shamarpa Nydahl brauchte. Das ist einfach Machtpolitik, die im religiösen Gewand kommt. Langlebensgebete sagen gar nichts, die gibts für jeden buddhistischen Funktionär.

  8. @Tanjana
    Blödsinn ich kenne die Zitate vom Dalai Lama kein Vergleich.
    Wenn sie ihre „Buddhistische“ Strömung mit solchen Aussagen belasten wollen, schlimm genug. Aber ziehen sie bitte nicht aufrichtige und ehrenwerte Buddhisten wie den Dalai Lama mit rein!

    Kein Buddhistischer Lehrer den wir hier haben außer Nydahl äußert sich so.
    Keine Gruppe steht so oft in der Kritik wie ihre. Es gibt noch zahlreiche andere Kritikpunkte an nydahl auf die hier gar nicht eingegangen wird.

    Meiner Meinung nach projiziert hier einer seinen Hass auf Menschengruppen. Und reagiert sich so ab.
    Leider wird da der Buddhismus mit reingezogen, weil genug Leute wie sie es exotisch finden neben Yoga und veganen Würstchen mal einen auf buddhist zu machen. Ist ja gerad ganz schick und in Mode.

      1. Ganz viele Menschen stehen hinter ihren Recherchen zu dem Thema.
        Danke das sie hier Hinsehen, viele haben es einfach ignoriert.

        Sie sind ein mutiger Mann!

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