Von Impf-Genozid und Folter wird auf Plakaten an Ravensburger Bushaltestellen fantasiert.

Maskengegner plakatieren Bushaltestellen

Ravensburg, 24. Januar 2021. An mehreren Bushaltestellen werden Plakate angebracht, deren Inhalt sich gegen die Bundesregierung und die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie richten.

In der Ravensburger Seestraße brachten ein oder mehrere Unbekannte Plakate an Bushaltestellen an. Der Inhalt richtet sich gegen die Bundesregierung und die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. So wird dort beispielsweise von einem »Impf-Genozid« und Folter fantasiert, die Pandemie als saisonale Grippe verharmlost und zum Widerstand aufgerufen. Darüber erging eine Meldung an Allgäu ⇏ rechtsaußen, der mehrere Fotos beilagen.

Derartige Inhalte werden von der selbsternannten Querdenken-Bewegung vertreten, die in Ravensburg bereits tausende von Menschen auf die Straße brachte – und nun wegen ihrer fortgeschrittenen Radikalisierung vom Landesamt für Verfassungsschutz beobachtet wird.

Mehr zu diesem Thema:  Verfassungsschutz beobachtet Querdenken 751 Ravensburg

Hilfe: Du hast selbst einen Übergriff erlebt?

Dann kannst du Hilfe bei B.U.D. Bayern bekommen. Das ist eine unabhängige Beratungsstelle für Betroffene von rechten, rassistischen und antisemitischen Übergriffen.

Zeug_innen können sich an B.U.D. Bayern wenden, dann wird der Vorfall registriert und Betroffenen geholfen – wenn sie das wollen.

Eltern, Angehörige und Freunde von Jugendlichen, die sich rechts orientieren, können Hilfe bei der Elternberatung bekommen.

Und wenn du selbst etwas gegen Rechts unternehmen willst, steht dir die Mobile Beratung zur Seite.

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