Das schreiben die Anderen im Mai 2020

Auch andere Medien berichten – wenn auch meist nicht so konsequent und fundiert wie Allgäu ⇏ rechtsaußen – über extrem rechte Aktivitäten im Allgäu. Das schreiben die Anderen im Mai 2020.

Schwäbische Zeitung: 120 Lindauer demonstrieren gegen Faschismus

1. Mai 2020. Bei kaltem Regenwetter stehen die Demonstranten zusammen gegen Faschismus. Zumindest im Geist. Körperlich müssen die Demonstranten Abstand halten.

Kreisbote: Kundgebung macht aufmerksam auf die Not der Reisebüros

2. Mai 2020. Kempten. Die Flugzeugflotten der Airlines stehen in Hangars, die Kreuzfahrtschiffe liegen in den Häfen vor Anker, keine Reisbusse auf den Straßen, geschweige denn beim Passieren von Landesgrenzen.

all-in: Demonstration in Kempten abgesagt – Polizei spricht Platzverweise aus

2. Mai 2020. Die für Samstag, 11 Uhr angesetzte Demonstration für Grundrechte in Zeiten der Corona-Pandemie ist kurzfristig abgesagt worden. In Buchloe dagegen fand sie statt.

2. Mai 2020. Für Samstag, 02.05.2020, 16.00 Uhr, war auf dem Memminger Marktplatz eine Demonstration gegen die Grundrechtseinschränkungen im Rahmen der Corona-Krise bei der Stadtverwaltung angezeigt worden. Die Veranstalterin hatte aber am Donnerstagnachmittag, 30.04.2020, die Veranstaltung abgesagt. Die Auflagen der Stadt Memmingen und die hohe Verantwortung waren wohl eine zu schwere Last für die Anmelderin. Trotzdem kamen aber rund 200 Menschen auf den Memminger Marktplatz

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Kreisbote: »Ohne Grundgesetz ist alles nichts«. Demonstration zum Schutz der Grundrechte in Ausnahmezeiten

2. Mai 2020. Es ist einer dieser wunderschönen Samstag Vormittage in der Kemptener Innenstadt. Die Sonne scheint vom blauen Himmel, die Bäume tragen ihr wieder Blätterkleid, die Blumen blühen in den Beeten und die Besucher der Innenstadt möchten nach langer Abstinenz wieder auf ihren heißgeliebten Wochen-markt. Doch 2020 ist alles anderes. Aufgrund der Coronakrise gelten Ausgangssperren, Kontaktverbote, Mindestabstände und ab dieser Woche eine Mundschutzpflicht. Kann man aufgrund dieser Maßnahmen von einer „Entmündigung“ der Bürger sprechen?

Allgäuer Zeitung: Die nächste Demo für Grundrechte. Stadt erlässt strenge Auflagen

2. Mai 2020. Die Stadt Kempten hat die nächste Demonstration gegen zu strikte Einschränkungen in der Corona-Krise genehmigt. Diese ist für Samstag, 2. Mai, um 11 Uhr geplant. Die Verwaltung will allerdings mit aller Macht dafür sorgen, dass diese Veranstaltung nicht erneut ausufert wie die erste dieser Art. So soll nach Worten von Oberbürgermeister Thomas Kiechle die Polizei notfalls mit „Platzverweisen“ dafür sorgen, dass nicht mehr als maximal 25 Per-sonen an der Veranstaltung teilnehmen. „Sofern Passanten stehen bleiben und zuschauen, ist das natürlich in Ordnung“, sagt Kiechle, „eine Ansammlung von Demonstranten wird aber nicht hingenommen.“

Memminger Zeitung: Anwesen nach illegalen Waffen durchsucht

2. Mai 2020. Die Polizei hat mit Unterstützungskräften ein Anwesen in Niederrieden nach illegalen Waffen durchsucht. Wie die Polizei jetzt mitteilte, fand die Durchsuchung bereits am Dienstag statt. Aufgrund eines Schreibens des Hausbewohners ergab sich der Verdacht des illegalen Waffenbesitzes. Die Staatsanwaltschaft Memmingen beantragte einen Durchsuchungsbeschluss. Der Antrag wurde vom Amtsgericht befürwortet. Allerdings wurden keine Waffen gefunden.

Allgäuer Zeitung: Demonstranten fordern: Grundrechte wahren

4. Mai 2020. Mehrere hundert Menschen gehen im Allgäu friedlich gegen Corona-Beschränkungen auf die Straße.

Allgäuer Zeitung: „Wir müssen wieder Menschen werden“

4. Mai 2020. Die 17-jährige Marie-Luise Schindele beschreibt in ihren Tagebüchern eindringlich, wie sie das Ende des Zweiten Weltkriegs im Ostallgäu erlebte. Von Luftangriffen, Afroamerikanern und einem schönen Frieden.

Allgäuer Zeitung: Polizei löst Versammlung auf

4. Mai 2020. Veranstalter sagt Demo gegen Beschränkungen ab. Trotzdem treffen sich Menschen vor der Residenz.

Der Westallgäuer: Demonstration für bürgerliche Rechte

4. Mai 2020. In Lindenberg findet am Mittwoch eine Demonstration statt. Das Motto der Veranstaltung lautet „Wir machen uns bemerkbar! Mut erzeugt Mut!“. Laut Initiatorin Barbara Niemann aus Scheidegg fordern die Demonstrierenden die sofortige Aufhebung aller in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verfügten Einschränkungen bürgerlicher Freiheiten. Geplant ist die Kundgebung als friedliche, einstündige Meditation ab 15 Uhr auf dem Stadtplatz. Angemeldet sind 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Etwa 15 Männer und Frauen haben laut Niemann ihr Mitmachen bereits fest zugesagt.

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Memminger Zeitung: Was die Polizei sagt

Auf Alu-Hüten prangte in Kempten die Behauptung einer »Corona-Lüge«, bei der es »nur um Angst und Zwangsimpfung« gehe.
Auf Alu-Hüten prangte in Kempten die Behauptung einer »Corona-Lüge«, bei der es »nur um Angst und Zwangsimpfung« gehe.

4. Mai 2020. Das Polizeipräsidium Süd-West erklärte am Sonntag in einer Pressemitteilung: Die zuvor angemeldete und von der Stadt unter Auflagen für Samstag genehmigte Versammlung sei von der Anmelderin kurzfristig wieder abgesagt worden. Trotzdem hätten rund 150 Menschen mit mitgebrachten Transparenten und Plakaten gegen die aktuellen „Corona-Beschränkungen“ demonstriert.

Buchloer Zeitung: „Geben wir unsere Freiheit auf?“

4. Mai 2020. Rund 40 Personen demonstrieren gegen die Ausgangsbeschränkungen am Bahnhofsplatz in Buchloe

Memminger Zeitung: Wenn sich besorgte Menschen in den Regen stellen

5. Mai 2020. Memminger demonstrieren gegen Einschränkungen. Nicht alle von ihnen sind „ganz normale Bürger“

Memminiger Zeitung: Das Ende einer Schreckensherrschaft

5. Mai 2020. 75 Jahre ist es her, als in Memmingen der Zweite Weltkrieg endete. Aus diesem Anlass gedachten Oberbürgermeister Manfred Schilder und der evangelische Dekan Christoph Schieder sowie der katholische Dekan Ludwig Waldmüller den Opfern am Kriegerdenkmal auf dem Waldfriedhof: Den 106 Bürgern, die aufgrund ihres jüdischen Glaubens getötet worden waren sowie den 630 Menschen, die im Krieg ihr Leben verloren. „Dabei sind in den zwölf Jahren der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten jedoch nicht nur die Menschen und Gebäude Opfer geworden“, mahnte Oberbürgermeister

all-in.de: 80 Personen demonstrieren in Kaufbeuren gegen Corona-Auflagen

5. Mai 2020. Am Montagabend haben rund 80 Personen in der Kaufbeurer Innenstadt gegen die Corona-Auflagen demonstriert. Laut Polizei verlief die Demonstration ohne Zwischenfälle. Allerdings, fügt die Polizei hinzu, hätte die Versammlung im Vorfeld bei der Stadt Kaufbeuren angemeldet werden müssen. Das sei nach derzeitigem Kenntnisstand wohl nicht der Fall gewesen.

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Allgäuer Zeitung: Unangemeldete Demo

5. Mai 2020. In der Kaufbeurer Innenstadt haben sich am Montagabend etwa 80 Personen versammelt, um gegen die Corona-Auflagen zu demonstrieren. Nach Polizeiangaben verlief die Demo friedlich und ohne Zwischenfälle. Allerdings hätte die Versammlung bei der Stadt angemeldet werden müssen, was nach bisherigen Ermittlungen nicht der Fall war. Aufgrund der derzeitigen Ausgangsbeschränkungen sind nicht angemeldete Versammlungen verboten

Buchloer Zeitung: An die Befreiung erinnert

5. Mai 2020. Gedenkakt bei der Europäischen Holocaustgedenkstätte fand im kleinen Kreis statt. (…) „Mit Sorge erkennen wir, dass rechtsextremistisches Gedankengut, zunehmender Rassismus und Antisemitismus sowie menschenfeindliche Hassbotschaften unsere Gesellschaft zu spalten suchen und unsere Demokratie gefährden“, so Deiler.

Memminger Zeitung: Rolle rückwärts im Stadtrat

6. Mai 2020. Plenum spricht sich nach kontroverser Debatte für einstiges Rechenverfahren bei der Verteilung von Ausschusssitzen aus. Dadurch ist die AfD in keinem der Gremien vertreten. Abstimmungsergebnis: 21 zu 20

Memminger Zeitung: Demos thematisieren Corona-Einschränkungen

6. Mai 2020. Zwei Demonstrationen auf dem Marienplatz in Mindelheim wurden für Freitag, 8.Mai, angemeldet. Laut Ankündigung der Organisatoren Harald und Sandra Jungbold aus Sontheim versammeln sich überzeugte Demokraten, um „für die Wiederherstellung unser aller Grundrechte in ursprünglicher Form zu demonstrieren“. Als Anlass nennen die Organisatoren, dass die Grundrechte seit sieben Wochen durch die Corona-Verordnungen stark eingeschränkt seien. Die Demos stellen unter anderem die Frage nach der Verhältnismäßigkeit der Einschränkungen. Die Organisatoren weisen darauf hin, dass die Teilnehmerzahl auf jeweils 15 Personen begrenzt ist und dass der Bereich der Demonstration von der Polizei abgegrenzt wird. Der Hauptteil des Marienplatzes bleibe der Öffentlichkeit zugänglich.

Der Westallgäuer: 50 Teilnehmer demonstrieren in Lindenberg friedlich für ihre Grundrechte

»Haltet Abstand von rechten Ideologien und Verschwörungstheorien« fordern Gegendemonstrantinnen in Lindenberg.

7. Mai 2020. Organisatorin Barbara Niemann war „überwältigt“ von der Resonanz. 50 Teilnehmer sind gestern Nachmittag in Lindenberg auf dem Stadtplatz zusammengekommen, um friedlich für die Wahrung der Grundrechte zu demonstrieren. „Wir stehen für Freiheit, Respekt, Gleichheit, Liebe und Machtbeschränkung“, sagte die Unternehmerin

all-in.de: Polizei findet Waffenlager und Drogen bei Buchenberg

7. Mai 2020. Mit einer Hundertschaft ist die Polizei am Donnerstag Vormittag bei Buchenberg angerückt. Die Ausbeute der Großrazzia: Ein Waffenlager, unter anderem mit Kurz- und Langwaffen (darunter ein Repetiergewehr und eine Kipplaufflinte), einem vollautomatischen Sturmgewehr, über 430 Schuss Munition, rund 350 Gramm Schwarzpulver und diverse Schreckschusswaffen.

Allgäuer Zeitung: Polizei hebt illegales Waffenlager aus

Ein vollautomatisches Sturmgewehr, mehrere Langwaffen, Kurzwaffen, über 400 Schuss Munition, Schreckschusswaffen, Schalldämpfer, Sprengstoffe und Drogen fand die Polizei in Buchenberg. Erst auf Nachfrage bestätigt die Polizei einen rechtsradikalen Bezug.
Ein vollautomatisches Sturmgewehr, mehrere Langwaffen, Kurzwaffen, über 400 Schuss Munition, Schreckschusswaffen, Schalldämpfer, Sprengstoffe und Drogen fand die Polizei in Buchenberg. Erst auf Nachfrage bestätigt die Polizei einen rechtsradikalen Bezug. (Bilder: Polizei)

8. Mai 2020. Über 100 Beamte durchsuchen mehrere Gebäude im Oberallgäu. Zwei Männer kommen in Haft, auch Drogen sind im Spiel. Gibt es Verbindungen zur rechten Szene im Allgäu?

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Der Westallgäuer: Demo in Wangen stand vor der Auflösung

8. Mai 2020. Versammlung auf dem Marktplatz sorgt für Diskussionen

Allgäuer Zeitung: LKA untersucht konfiszierte Waffen

9. Mai 2020. Polizei ermittelt weiter, ob Verbindung zur
rechten Szene besteht.

Kreisbote: Die Kundgebungen zur Wahrung der Bürgerlichen Grundrechte sollen weiter fortgeführt werden

9. Mai 2020. Ziemliche Verwirrung herrschte am vergangenen Samstag, was die für 11 Uhr angekündigte Demo zur Wahrung der Grundrechte betrifft.

Allgäuer Zeitung: Demonstration zum Thema Grundrechte

9. Mai 2020. Am heutigen Samstag, 9. Mai, findet um 15.30 Uhr eine Versammlung von 300 Personen zum Thema Grundrechte auf dem Hildegardplatz statt. Geplant ist eine Zugangskontrolle, um die erlaubte Anzahl nicht zu überschreiten, sowie Bodenmarkierungen, damit alle den Mindestabstand einhalten. Die Veranstaltung ist durch Polizei und Behörden genehmigt, sagt der Versammlungsleiter

all-in.de: Mehrere Corona-Demonstrationen im Allgäu – 300 Teilnehmer in Kempten

9. Mai 2020. Das Wochenende war geprägt von vielen Versammlungen, die überwiegend die Corona-Thematik zum Anlass hatten.

all-in.de: „Grundrechte“- und „Impfpflicht“-Demo in Pfronten am Sonntag

10. Mai 2020. „Einschränkung der Grundrechte“ und eine angeblich drohende Impfpflicht im Zusammenhang mit dem Coronavirus waren die Themen einer Versammlung in Pfronten am Sonntag. Laut Polizei war die Demonstration auf 50 Teilnehmer begrenzt. Insgesamt haben sich aber 75 Teilnehmer eingefunden,

Schwäbische Zeitung: 1500 Menschen demonstrieren in Ravensburg gegen die Corona-Verordnungen

Manche sind bei der Nicht ohne uns!-Demo in Ravensburg der Meinung, ihr Herrgott wäre für das Coronavirus verantwortlich.
Manche sind bei der Nicht ohne uns!-Demo in Ravensburg der Meinung, ihr Herrgott wäre für das Coronavirus verantwortlich.

10. Mai 2020. Einige Redner äußerten dabei teilweise krude Theorien. Auch die Abstandsregeln unter den Demonstranten konnten nur bedingt eingehalten werden. Die Polizei war mit Anti-Konflikt-Teams vor Ort.

Allgaeuhit.de: Demonstrationen gegen Corona-Beschränkungen im Allgäu

10. Mai 2020. Freitag und Samstag haben sich in der gesamten Allgäu-Bodensee-Region mehrere hundert Demonstranten versammelt. Meistens ging es um die „Beschneidung der Grundrechte“ durch die Regierungen in der Corona-Zeit. Größtenteils waren die Versammlungen zwischen Kaufbeuren, Kempten, Memmingen und Lindau laut Polizeiangaben angemeldet, Mindestabstände wurden eingehalten. In allen Fällen blieb der Protest friedlich und störungsfrei.

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Schwäbische Zeitung: Erneute Demo für Grundrechte in Wangen – Doch einiges war anders als in der Woche zuvor

10. Mai 2020. 270 Demonstranten waren am Samstag auf dem Milchpilz-Parkplatz. Kritik kommt von der Fridays-for- Future-Bewegung

Buchloer Zeitung: Grundrechte trotz
Corona eingefordert

11. Mai 2020. Erneut wenden sich rund 50 Demonstranten gegen Einschränkungen.

Allgäuer Zeitung: Vielerorts Demos. Allgäuer kritisieren Auflagen

11. Mai 2020. In mehreren Allgäuer Orten haben am Wochenende Menschen gegen Corona-Beschränkungen demonstriert. Die Polizei berichtet von Versammlungen in Kempten, Memmingen, Kaufbeuren, Buchloe, Buchenberg (Oberallgäu), Pfronten sowie Lindau. Mit 300 Teilnehmern plus weiteren 150 Menschen direkt neben dem abgesperrten Versammlungsbereich war die Kemptener die größte Demo.

Allgäuer Zeitung: Stiller Protest am Obstmarkt

11. Mai 2020. 49 Teilnehmer bei meditativer Demo in Kaufbeuren

Allgäuer Zeitung: Kaufbeurer erinnern an den Tag der Befreiung

11. Mai 2020. Mit Stelen, Fahnen, Malereien, Musik und Reden thematisieren die Teilnehmer das Ende des Zweiten Weltkriegs und gedenken dabei auch der Opfer des NS-Regimes

Allgäuer Zeitung: Corona-Demo

Der Attentäter, der bei einem Anschlag im Februar in Hanau aus einem rassistischen Motiv heraus zehn Menschen ermordete, wies eine ideologische Nähe insbesondere zu QAnon auf. Auf die selbe Verschwörungsphantasien beziehen sich am Samstag in Kempten auch Teilnehmende in Warnwesten.
Der Attentäter, der bei einem Anschlag im Februar in Hanau aus einem rassistischen Motiv heraus zehn Menschen ermordete, wies eine ideologische Nähe insbesondere zu QAnon auf. Auf die selbe Verschwörungsphantasien beziehen sich am Samstag in Kempten auch Teilnehmende in Warnwesten.

11. Mai 2020. Auf dem Hildegardplatz protestieren 300 Menschen friedlich gegen die Auflagen zum Schutz vor dem Virus. Weitere 150 umringen den abgesperrten Bereich. Die Demonstranten fordern mehr Lockerungen

Memminger Zeitung: Von alten und neuen Kriegen

11. Mai 2020. Antifa-Protest Wieso eine Kundgebung mit fünf Teilnehmern fordert, den 8. Mai zu einem Feiertag zu machen. Statt hunderten Teilnehmern bestand diese Kundgebung nur aus fünf, statt Vermummungsverbot verdeckten bei allen Teilnehmern Masken große Teile des Gesichts. Es war eben vieles anders – wie so oft in Corona-Zeiten. Eigentlich sollte es am 8. Mai, 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs auf dem europäischen Kontinent, eine große Demonstration des „Antifaschistischen Bündnisses Memmingen“ geben, an der sich der Soziokulturelle Verein der Stadt
beteiligen wollte. „Da dies aufgrund der besonderen Zeit nicht durchführbar ist, haben wir uns entschieden, eine andere Aktionsform zu nutzen, um auf diesen besonderen Jahrestag und seine Aktualität bis heute aufmerksam zu machen“ (…)

Memminger Zeitung: 200 Menschen versammeln sich zu „Spaziergang“

11. Mai 2020. Am Samstag haben sich zwischen 16 und 17.20 Uhr etwa 200 Menschen auf dem Memminger Marktplatz versammelt. Laut Polizei waren sie mit Plakaten zur Thematik „Grundrechte“ ausgestattet. Die Versammlung sei im Vorfeld nicht angemeldet worden und störungsfrei verlaufen, teilt die Polizei mit.

Merkur.de: Fragwürdiges Vorgehen im Bayerischen Landtag: AfD lädt suspendierten JVA-Beamten als Experten ein

»Es war ein lustiger Abend gemeinsam mit einigen Kollegen der AfD-Fraktion – wir freuen uns schon wieder auf das nächste Jahr!« Das schreibt Katrin Ebner-Steiner am Samstag auf Facebook über ihren Besuch bei der bayerisch-schwäbischen Prunksitzung in der Stadthalle Memmingen. Dazu lädt sie ein Bild mit sich und dem Memminger AfD-Politiker Christoph Maier im Kreuzritter-Kostüm hoch. (Screenshot)
»Es war ein lustiger Abend gemeinsam mit einigen Kollegen der AfD-Fraktion – wir freuen uns schon wieder auf das nächste Jahr!« Das schreibt Katrin Ebner-Steiner am Samstag auf Facebook über ihren Besuch bei der bayerisch-schwäbischen Prunksitzung in der Stadthalle Memmingen. Dazu lädt sie ein Bild mit sich und dem Memminger AfD-Politiker Christoph Maier im Kreuzritter-Kostüm hoch. (Screenshot)

12. Mai 2020. Nach dem tödlichen Messerattentat von Chemnitz leakte der Justizbeamte Daniel Zabel den Haftbefehl gegen einen tatverdächtigen Flüchtling. Er bekam eine Bewährungsstrafe und ist vom Dienst suspendiert. Bayerns AfD-Fraktion hindert das aber nicht daran, ihn als Experten in den Justizausschuss einzuladen.  […] Christoph Maier (AfD), der zugleich stellvertretender Ausschussvorsitzender ist, verteidigt die Entscheidung: Die anderen Fraktionen hätten „ausschließlich Experten benannt, die höhere administrative Tätigkeiten durchführen oder der Gefangenen-Lobby zuzuordnen sind“. Zabel ergänze die Runde auf „ausgezeichnete Weise“, weil er „bis vor Kurzem hautnahe dran war am ganz praktischen Justizvollzug“. Die Vorgeschichte des suspendierten Beamten stört Maier offenbar nicht. Es gehe in der Anhörung um Erkenntnisgewinn, sagte er. „Eine Debatte um die moralische Bewertung von „Whistleblowern“ würde in diesem Zusammenhang nur ablenken.“

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Allgäuer Zeitung: Ausländerfeindliche Hetze: 10000 Euro Strafe

12. Mai 2020. 57-jähriger Mann attackierte Flüchtlinge. Ein 57-Jähriger ist zu einer Geldstrafe von mehr als 10 000 Euro verurteilt worden, weil er sich unter anderem in einem Sportverein öffentlich ausländer- und fremdenfeindlich geäußert hatte. Das Landratsamt Ostallgäu entzog ihm wegen dieser Verurteilung eine bisher bestehende waffenrechtliche Erlaubnis.

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Memminger Zeitung: Die Zeit des Schulterschlusses ist vorbei

12. Mai 2020. In den ersten Wochen der Corona-Krise gab es einen weitgehenden Konsens zwischen Politikern, Virologen, Medien und Bürgern. Doch was treibt die Menschen an, die nun auf die Straße gehen? Und wie kann der Staat reagieren?

Kreisbote Kempten: »Grundgesetz ist keine Verschwörungstheorie«

13. Mai 2020. Rund 600 Menschen gehen auf dem Hildegardplatz für die Grundrechte auf Abstand.

Memminger Zeitung: Stadtrat: Ausschüsse sind jetzt neu besetzt

13. Mai 2020. Politik AfD-Vertreterin Genovefa Kühn kritisiert Art und Weise der Sitzverteilung. Ihre Partei hat keinen Ausschusssitz.

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Allgäuer Zeitung: FDP: Grundrechte nicht aushöhlen

13. Mai 2020. (…) Die stellvertretende Bezirksvorsitzende der FDP-Schwaben Melanie Bindhammer (Wiggensbach) sieht allerdings auch mit Sorge, dass sich Rechte, Linke, Impfgegner und Verschwörungstheoretikern sammeln und zusammen bewusst an den äußersten Rand des Zulässigen gehen könnten – mit dem Ziel, die Sicherheitsbehörden zu provozieren.

Der Westallgäuer: Nächste Demo am Samstag in Lindenberg

14. Mai 2020. In Lindenberg findet am Samstag die nächste Demonstration für den Erhalt der Grundrechte statt. Geplant ist wieder eine „friedliche Meditationsdemo“, die um 15 Uhr auf dem Stadtplatz unter dem Motto „Frieden, Respekt, Machtbeschränkung, Liebe, Grundrecht“ beginnt.

Memminger Zeitung: Kundgebung macht auf Grundrechte aufmerksam

15. Mai 2020. Eine Demonstration zum Schutz und Erhalt der Grundrechte findet am heutigen Freitag, 15. Mai, auf dem Kirchplatz vor der Stadtpfarrkirche St. Stephan in Mindelheim statt. Laut den Organisatoren Harald und Sandra Jungbold aus Sontheim trifft sich dort von 15.30 bis 17 Uhr eine bunte Gruppe überzeugter Demokraten, um friedlich zu demonstrieren. Die Organisatoren weisen darauf hin, dass die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt ist und die Straße, die am Kirchplatz vorbeiführt, während der Demonstration von der Polizei für Autos gesperrt wird. Für Fußgänger und Radfahrer bleibt der Bereich zugänglich.

Allgäuer Zeitung: 300 wollen für Grundrechte demonstrieren

16. Mai 2020. Etwa 300 Teilnehmer wollen am Samstag auf dem Hildegardplatz in Kempten erneut zum Schutz der
Grundrechte demonstrieren. Die Versammlung findet von 15.30 bis 17 Uhr statt. Unter anderem spricht Julian Aicher, ein Verwandter der Geschwister Scholl

Der Westallgäuer: Eine andere Demo

16. Mai 2020. Kundgebung Bündnis „Seebrücke“ will bei Veranstaltung in Wangen den Infektionsschutz nicht kritisieren, sondern einhalten. Die Stadt soll ein sogenannter „Sicherer Hafen“ werden.

Allgäuer Zeitung: Bündnis Seebrücke setzt sich für Flüchtlinge ein

Für einen vernünftigen Umgang mit der Krise und eine solidarische Gesellschaft demonstriert die Seebrücke am Samstag vor der Residenz mit anderen Gruppen gegen die dort üblicherweise zu sehende »Corona-Querfront«.
Für einen vernünftigen Umgang mit der Krise und eine solidarische Gesellschaft demonstriert die Seebrücke am Samstag vor der Residenz mit anderen Gruppen gegen die dort üblicherweise zu sehende »Corona-Querfront«.

16. Mai 2020. Das Bündnis Seebrücke Kempten hat in den vergangenen Wochen zu unterschiedlichen Aktionen aufgerufen, um auf die Lage in den Geflüchteten-Lagern aufmerksam zu machen. Das Bündnis fordert außerdem, die Lager sofort zu evakuieren, und die Geflüchteten sicherer unterzubringen. Im Zuge dessen schickten der Organisation zufolge Menschen aus der Region E-Mails an Bundestagsabgeordnete, haben Botschaften mit Kreide auf den Asphalt geschrieben und Schilder aufgehängt. Unter anderem war ein Banner an einem Eingang vom Forum Allgäu angebracht.

all-in.de: Für Grundrechte, Freiheit und Liebe: Friedliche Demonstration in Lindenberg

16. Mai 2020. Mehrere Menschen sind am Samstag am Lindenberger (Westallgäu) Marktplatz zusammengekommen, um für ihre Grundrechte, Freiheit, Frieden und Liebe zu demonstrieren. Ersten Angaben nach waren auch Gegendemonstranten vor Ort, die Versammlung verlief aber friedlich. Die Demonstraten haben aufgrund der „emotionsgeladenen“ Stimmung in Deutschland am Brunnen meditiert.

all-in.de: Gegen Einschränkung der Grundrechte: Rund 300 Menschen demonstrieren in Kempten

16. Mai 2020. Etwa 300 Menschen haben am Samstagnachmittag auf dem Kemptener Hildgardplatz gegen die Einschränkungen der Grundrechte in der Corona-Krise demonstriert. Allerdings, wie der Demo-Veranstalter Jochen Wilde vor Ort erklärte, nicht gegen die Einschränkungen allgemein, sondern die Dauer. „Wir sehen es nicht problematisch, dass es am Anfang so gemacht wurde. Aber mittlerweile ist das Thema einfach zu lange und die Zahlen geben es nicht mehr her“, so der 50-Jährige gegenüber all-in.de.

Allgäuer Zeitung: 300 demonstrieren für den Schutz der Grundrechte

18. Mai 2020. Für den Schutz der Grundrechte gingen in Kempten am Samstag 300 Menschen auf die Straße. Mit Transparenten wie „Grundgesetz ist keine Verschwörungstheorie“ demonstrierten sie auf dem Hildegardplatz für den Schutz der Grundrechte. Für Gastredner Julian Aicher, Journalist und Verwandter der vom Nazi-Regime ermordeten Geschwister Scholl, habe es nichts mit Würde zu tun, wenn Ältere in Heimen isoliert würden. Laut Polizei verlief die angemeldete Demo friedlich.

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Kreisbote: Verschwörungskarls Glosse

18. Mai 2020. Es gibt keinen gemeinsamen Nenner mehr und die Gesellschaft spaltet sich. Freundschaften gehen auseinander. Und was mich zur Zeit noch sehr besorgt, bewegt und aufregt, wenn Menschen aus dem bürgerlichen Lager dann mit Leuten für Bürgerrechte protestieren, die daran noch nie ein besonderes Interesse hatten, wie Aluthutträgern, AfDler, Reichsdeutschen und Antisemiten. Dabei bin ich durchaus der Meinung, dass es genug zu kritisieren und zu diskutieren gibt und das auch gemacht werden soll. Aber man muss auch bedenken, dass wir so ein Problem seit der Spanischen Grippe vor circa 100 Jahren nicht mehr hatten, und die Wissenschaftler auch jeden Tag noch dazu lernen.

Der Westallgäuer: Demo in Lindenberg diesmal schwächer besucht

18. Mai 2020. An der Meditationsdemo auf dem Stadtplatz am Samstag beteiligen sich zwischen 25 und 30 Personen – und somit deutlich weniger als erwartet. Was die Veranstalter antreibt und wie die Polizei den Verlauf beurteilt.

Kreisbote: Knapp 30 Demonstranten protestieren in Steingaden gegen Corona-Beschränkungen

19. Mai 2020. Steingaden – Mit einer „Ignorance-Meditation“ haben sich jetzt knapp 30 Demonstranten in Steingaden im Zuge der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie fürs Grundgesetz und die Menschenrechte eingesetzt.

all-in.de: Rapunzelchef Joseph Wilhelm (66) rudert zurück: Corona-Äußerungen waren „nur für intern“

Mit verschiedenen Lang-, Kurz-, Hieb- und Stichwaffen präsentierte sich der einstige Vorzeige-Veganer Attila Hildmann online und verbreitete Widerstands-Aufrufe und Verschwörugnstheorien. Erst nach öffentlicher Kritik verzichtete Rapunzel auf die Werbung mit seiner Marke. (Screenshot, Instagram)
Mit verschiedenen Lang-, Kurz-, Hieb- und Stichwaffen präsentierte sich der einstige Vorzeige-Veganer Attila Hildmann online und verbreitete Widerstands-Aufrufe und Verschwörugnstheorien. Erst nach öffentlicher Kritik verzichtete Rapunzel auf die Werbung mit seiner Marke. (Screenshot, Instagram)

19. Mai 2020. Joseph Wilhem, der Chef der Rapunzel Naturkost GmbH mit Sitz in Legau, steht in der Kritik. Laut Medienberichten soll er verschwörungstheoretische Corona-Mythen verbreitet haben.

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Der Westallgäuer: Er räumte auf mit dem Mythos Dietl

19. Mai 2020. Der Kaufbeurer Autor Jakob Knab kämpfte dafür, dass die Bundeswehr-Kaserne in Füssen nicht mehr den Namen des Wehrmachtsgenerals trägt. Vor 25 Jahren war er am Ziel.

Der Westallgäuer: Für Menschenrechte und Klimaschutz

19. Mai 2020. Demonstrationen Veranstalter und Teilnehmer fordern in Wangen solidarisches Handeln. Am Vormittag ging es erneut um die „Grundrechte“.

Der Westallgäuer: Polizei schützt AfD vor Störern

20. Mai 2020. Lindau Die Polizei hat eine Versammlung der AfD zu den Corona-Bestimmungen vor Störern geschützt. Das geht aus dem Polizeibericht hervor. Demnach fand am Sonntagnachmittag am Bodenseeufer in Lindau eine nicht-öffentliche Veranstaltung der Lindauer AfD statt, die angemeldet und genehmigt war. An der internen Diskussionsrunde nahmen laut Polizeibericht etwa 20 Personen teil. Etwa zehn Personen versuchten, die Veranstaltung zu stören. Zudem beleidigte ein 35-Jähriger aus Weißensberg eine Veranstaltungsteilnehmerin. Die Lindauer Polizei und die Bayerische Bereitschaftspolizei unterbanden die Störungen mittels Platzverweisen.

Allgäuer Anzeigeblatt: Auf Distanz zu Verschwörungstheorien

20. Mai 2020. Immenstadts Pfarrer Helmut Epp zieht seine Unterschrift unter einen Aufruf zurück, der in der Corona-Krise „Mächte der Finsternis“ am Werk sieht. Der Geistliche reagiert damit auf Kritik in der Gemeinde.

Mehr zu diesem Thema:  Grundrechte-Demo gegen Verschwörung der »Mächte der Finsternis«

Memminger Zeitung: Plesser Bürgermeister erscheint nicht vor Gericht

20. Mai 2020. Illegaler Waffenbesitz: Richterin weist Einspruch gegen Tagessätze ab. Höhe der Strafe unklar.

Allgäuer Zeitung: Bürgermeister erscheint nicht vor Gericht

22. Mai 2020. Vergeblich haben Richterin und Staatsanwalt in Memmingen auf den Bürgermeister der Unterallgäuer Gemeinde Pless gewartet. Anton Keller hatte Einspruch eingelegt gegen die Tagessätze, die er wegen des nicht rechtmäßigen Besitzes von Waffen und Schwarzpulver zahlen soll.

Mehr zu diesem Thema:  Polizei hebt rechtes Waffenlager aus

Schwäbische Zeitung: Corona als Vehikel für Extremismus

22. Mai 2020. Eine große Mehrheit der Deutschen befürwortet den Corona-Kurs der Regierung. Zehntausende demonstrieren jedoch gegen die Auflagen. Extremisten versuchen, die Demonstrationen für ihre Zwecke zu nutzen.(…) Die Corona-Proteste bieten Anknüpfungspunkte für verschiedene Gruppen, die dem Staat feindlich gegenüberstehen. Besonders stark vertreten sind Anhänger diverser Verschwörungsmythen, etwa von Ken Jebsen oder Attila Hildmann, millionenfach im Netz angeklickt. „Charakteristisch ist, dass stets irgendwelche dunklen Mächte am Werk sein sollen und diverse Feindbilder aufgebaut werden“, beschreibt der Allgäuer Rechtsextremismus-Experte Sebastian Lipp die Szene. Viele dieser Mythen fußten in antisemitischem Gedankengut. „Anfangs waren sie auf den Demos im Allgäu und Oberschwaben sehr sichtbar mit Plakaten oder Spruchbändern, mittlerweile agieren sie weniger öffentlich, aber zunehmend radikaler in Chatgruppen. Sie nutzen die Corona-Proteste als Vehikel, um Menschen zu kontaktieren, die bisher nicht mit ihren Ideen in Berührung gekommen sind“, erläutert Sebastian Lipp.

Allgäuer Zeitung: Am Samstag zwei Demonstrationen am Hildegardplatz

23. Mai 2020. Zwei Demonstrationen finden am Samstag, 23. Mai, um 15.30 Uhr auf dem Hildegardplatz in Kempten statt. Die Organisation „Seebrücke“ ruft dazu auf, sich für die Evakuierung aller Geflüchteten-Lager einzusetzen. Die Aktion ist bis 16.30 Uhr angesetzt. Verschiedene Initiativen aus dem Allgäu wollen während einer Kundgebung über Klima, Systemrelevanz und Feminismus reden. Zudem wird Thomas Nuding, Allgäuer Kapitän der zivilen Seenotrettungs-Organisation „Sea Eye“, die Situation auf dem Mittelmeer und der geflüchteter Menschen an den EU-Außengrenzen schildern. Um größere Menschenansammlung zu vermeiden, werden Teilnehmer durch Holz-Demonstranten ersetzt, die Banner und Schilder hochhalten. Der Versammlungsort wird abgegrenzt, ein Mindestabstand von 1,5 Metern soll eingehalten, Mund-Nasen-Schutzmasken sollen getragen werden. Diese Hygienevorschriften gelten auch für die Teilnehmer der Demo zum Schutz der Grundrechte. Ebenfalls um 15.30 Uhr ist dazu eine Meditationsdemo auf dem Hildegardplatz mit etwa 100 Personen. Die Versammlung ist von Polizei und Ordnungsamt genehmigt

BR24: Aufstand gegen AfD-Fraktionschefs im Bayerischen Landtag

23. Mai 2020. In der AfD droht dem sogenannten Flügel ein weiterer schwerer Schlag: Nach dem Ausschluss von Andreas Kalbitz steht nun in Bayern Fraktionschefin Ebner-Steiner vor dem Aus. Nach BR-Informationen liegt gegen sie und Co-Chef Hahn ein Abwahlantrag vor.

Allgäuer Zeitung: Ein Zeichen für Menschenrechte

25. Mai 2020. Seebrücke positioniert sich gegen Verschwörungstheorien.

Allgäuer Zeitung: Wenig Andrang bei
Demonstrationen

25. Mai 2020. Zwei Demonstrationen im Zusammenhang mit den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie waren am Samstag in Kaufbeuren angemeldet. Der Andrang war nach Polizeiangaben überschaubar.

Kreisbote: Bündnis Seebrücke Kempten trotzt dem Wetter

Demonstranten und auch die Kemptener Polizei fanden sich vergangenen Samstagnachmittag auf dem Hildegardplatz in Kempten ein. Die einen, um ihrer Meinung Ausdruck zu verleihen, und die anderen, um die Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu kontrollieren. Schließlich sollten gleich zwei Demonstrationen in der Stadt stattfinden. Doch Starkregen und Sturmböen veranlassten Organisator Jochen Wilde, die „Meditations-Demo“ kurzfristig abzusagen, eine Veranstaltung, die sich gegen freiheitseinschränkende Maßnahmen in Zeiten der Corona-Pandemie richtet. Für die Initiatoren des Aktionsbündnisses Seebrücke Kempten war dies jedoch kein Hinderungsgrund. Die Kundgebung, Teil ihres bundesweiten Aktionstages mit dem Motto „LeaveNoOneBehind – Lass niemanden zurück “, fand pünktlich am Hildegardplatz in Kempten statt. Die Seebrücke wolle ein Zeichen setzen für Solidarität, kritisches Denken und einer klaren Haltung gegen Hetze und Gewalt, erklärte Aktivistin Lea. (…)

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Buchloer Zeitung: Gegner der Corona-Maßnahmen protestieren am Bahnhofsplatz

25. Mai 2020. Friedlich verlief eine genehmigte Versammlung von Gegnern der Corona-Maßnahmen am Samstagvormittag auf dem Buchloer Bahnhofsplatz. Wie die Polizei in ihrem Bericht mitteilt, waren etwa 75 Demonstranten gekommen, die mit kleinen Plakaten und Transparenten protestierten.

Memminger Zeitung: Versammlung gegen Corona-Beschränkungen

26. Mai 2020. Etwa 40 Menschen haben sich am Samstag auf dem Memminger Marktplatz versammelt, um gegen die Corona-Beschränkungen zu demonstrieren. Die Versammlung war laut Polizei nicht angemeldet. Die Beamten wiesen auf die Einhaltung der infektionsschutzrechtlichen Auflagen hin und erklärten die Versammlung schließlich für zulässig

Schwäbische Zeitung: Webinar „Corona-Verschwörungstheorien und die Gefahr von rechts“

27. Mai 2020. Mit Sorge betrachtet Petra Krebs, Landtagsabgeordnete der Grünen, die Corona- Demonstrationen der vergangenen Wochenenden.

Augsburger Allgemeine: Scheibe eingeworfen: KZ-Gedenkstätte Türkheim beschädigt

27. Mai 2020. Ein Vorfall an der KZ-Gedenkstätte in Türkheim zieht nun polizeiliche Ermittlungen nach sich. Ein Unbekannter hat mit einem Stein eine Fensterscheibe des Mausoleums der Gedenkstätte eingeworfen.

Memminger Zeitung: Bei Demonstration geht es um Erhalt der Grundrechte

28. Mai 2020. Eine Demonstration zum Schutz und Erhalt der Grundrechte findet am morgigen Freitag, 29. Mai, in der Hauberstraße 7 beim Kirchplatz vor der Stadtpfarrkirche St. Stephan in Mindelheim statt. Nach Angaben der Organisatoren, Harald und Sandra Jungbold aus Sontheim, trifft sich dort von 15.30 bis 17 Uhr eine bunte Gruppe überzeugter Demokraten, um friedlich zu demonstrieren. Die Organisatoren weisen darauf hin, dass die Hauberstraße während der Demonstration von der Polizei für Autos gesperrt wird. Für Fußgänger und Radfahrer bleiben dieser Bereich sowie der Hauptteil des Kirchplatzes zugänglich.

Allgäuer Zeitung: Vortrag über den Nationalsozialismus vor Ort

30. Mai 2020. Auch die nächste Veranstaltung des Kempten-Museums aus der Reihe „Bewegter Donnerstag“ findet online statt: Dr. Martina Steber spricht am 4. Juni ab 19 Uhr über das Thema „Volksgemeinschaft, Führerkult und Terror. Der Nationalsozialismus in Kempten“.

Allgäuer Anzeigeblatt: Wenn Menschen an „jeden Quatsch“ glauben

30. Mai 2020. Theologe und Traumatherapeut Frank Witzel aus Hirschegg warnt: Auch gebildete Menschen können einfachen Erklärungsmustern auf den Leim gehen. Welche Folgen das hat und welche Hilfe das Pfingstfest bietet.

Kreisbote: AfD lehnt Seebrücke-Beitritt ab

30. Mai 2020. Der AfD Stadtrat lehnt den Antrag der SPD ab, die Stadt möge Initiative „Seebrücke – Schafft sichere Häfen“ beitreten.

Kreisbote: Demo mit Holz-Figuren

30. Mai 2020. Bündnis Seebrücke trotzt dem Wetter.

Schwäbische Zeitung: Trotz Gegendemo: Ausschreitungen bleiben

31. Mai 2020. Vor der Oberschwabenhalle versammelten sich 1100 Kritiker der Corona-Verordnungen. Zum ersten Mal sind am Samstagnachmittag Mitglieder der siebten sogenannten „Grundrechtedemo“ von Ravensburg „Jetzt“ und Gegendemonstranten einer Gruppe namens „Reclaim your Streets“ auf dem Oberschwabenhallen Parkplatzaufeinandergetroffen. Ausschreitungen hat es aber nicht gegeben.


Hilfe: Du hast selbst einen Übergriff erlebt?

Dann kannst du Hilfe bei B.U.D. Bayern bekommen. Das ist eine unabhängige Beratungsstelle für Betroffene von rechten, rassistischen und antisemitischen Übergriffen.

Zeug_innen können sich an B.U.D. Bayern wenden, dann wird der Vorfall registriert und Betroffenen geholfen – wenn sie das wollen.

Wenn du in Baden-Württemberg bist, ist dieLeuchtlinie für dich da.

Eltern, Angehörige und Freunde von Jugendlichen, die sich rechts orientieren, können Hilfe bei der Elternberatung bekommen.

Und wenn du selbst etwas gegen Rechts unternehmen willst, steht dir die Mobile Beratung zur Seite.

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