Das schreiben die Anderen im Oktober 2020

Auch andere Medien berichten – wenn auch meist nicht so konsequent und fundiert wie Allgäu ⇏ rechtsaußen – über extrem rechte Aktivitäten im Allgäu. Das schreiben die Anderen im Oktober 2020.

Der Westallgäuer: Neue Flüchtlinge: „Wir sind in der Pflicht, zu handeln“

1. Oktober 2020.  Nachdem der Landkreis Lindau durch einen einstimmigen Beschluss des Kreisausschusses signalisiert hat, Flüchtlinge von den griechischen Inseln aufzunehmen, soll die Stadt nun prüfen, ob in Lindenberg dafür Kapazitäten zur Verfügung stehen. Einen entsprechenden Antrag stellte Theresa Wagner im Stadtrat für die nächste Sitzung in den Raum. „Wir Grüne sehen uns in der Pflicht, zu handeln“, sagte sie. Demnach solle sich Lindenberg „zum sicheren Hafen“ erklären. Bürgermeister Eric Ballerstedt entgegnete, dass die Stadt auf die Aufnahme von Flüchtlingen keinen Einfluss habe. Zuständig hierfür sei der Landkreis. „Der Antrag geht ins Leere“, sagte er.

Der Westallgäuer: Streit um Menschenkette um Bodensee

Auch ein selbsternannter »Verschwörungs-Praktiker« beteiligte sich an der Querdenken-Demonstration am 13. September in Ravensburg.
Auch ein selbsternannter »Verschwörungs-Praktiker« beteiligte sich an der Querdenken-Demonstration am 13. September in Ravensburg.

1. Oktober 2020. „Querdenken“ ruft zu Aktion auf. Vereine
distanzieren sich Lindau/Konstanz Bis zu 250 000 Menschen will der Konstanzer „Querdenken“-Organisator Gerry Mayr am Samstag, 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, um den Bodensee versammeln. Eine Menschenkette ist das Ziel. Das Projekt ist jedoch umstritten: Der Verein „Friedensregion Bodensee“ distanziert sich von der Aktion. Er warnt vor Verschwörungstheorien und rechtsradikalen Gruppierungen.

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Allgäuer Zeitung: Diese Kemptener Straßen wurden bereits umbenannt

2. Oktober 2020. Zwei Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg
gab es vielerorts neue Bezeichnungen. Eine Übersicht

Allgäuer Zeitung: „Viele Akten wurden wohl bereinigt“

2. Oktober 2020.  Heimatvereins-Vorsitzender Markus Naumann und Stadtheimatpfleger Tilman Ritter hoffen, dass auch Vereine und Privatleute in ihren Archiven nach Unterlagen aus der NS-Zeit suchen. Beispiele aus anderen Städten

Allgäuer Anzeigeblatt: Grüne: Landkreis soll Kinder aus Moria aufnehmen

2. Oktober 2020. Angesichts der dramatischen Lage nach dem Brand des Lagers in Moria fordern die Oberallgäuer Grünen, dass der Landkreis besonders unbegleiteten Flüchtlingen Obdach gewährt. Etwa 12 000 Menschen sind durch den Brand in dem Flüchtlingslager obdachlos – darunter 4000 Kinder. „Ein Ort zum Schlafen, die Versorgung mit Essen, Trinken, Medizin, zunehmende Corona-Infektionen – die eigentliche Katastrophe ist viel größer als das Feuer“, sagt Grünen-Kreisrätin Elfriede Roth.

Memminger Zeitung: Stadträte setzen Zeichen der Solidarität

2. Oktober 2020Memmingen erklärt sich ausdrücklich dazu bereit, Menschen aus griechischen Flüchtlingslagern aufzunehmen. AfD-Vertreter stimmen dagegen und ernten heftige Kritik von den anderen Parteien und Gruppierungen

Memminger Zeitung: Grüne fordern Aufnahme von Moria-Flüchtlingen

2. Oktober 2020.  Knapp 13 000 Menschen sind nach dem verheerenden Brand im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos derzeit ohne Obdach und ohne Versorgung, darunter 4000 Kinder. „Diese Menschen benötigen dringend unsere sofortige Hilfe, wenn wir noch Schlimmeres verhindern wollen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag, Daniel Pflügl, in einer Pressemitteilung.

Zeit.de: Rechte Gewalt in Deutschland: Sie dachte noch, er wäre gerettet

4. Oktober 2020. Ein Fünfjähriger stirbt bei einem Brand. Erst dreißig Jahre später erfährt seine Familie, dass er Opfer eines rechtsextremen Anschlags geworden sein könnte.

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Füssener Zeitung: Scheiben nachts mit
Hakenkreuzen beschmiert

6. Oktober 2020. In der Nacht auf Sonntag ist in der Spitalgasse in Füssen eine Mülltonne auf das Dach eines parkenden Pkw gestellt worden. Zudem wurden die Fensterscheiben mit Hakenkreuzen beschmiert. Ob die Tat politisch motiviert war, ist Gegenstand der Ermittlungen. Außerdem wurde an einem Anwesen eine Fensterscheibe eingeschlagen. Es entstand Sachschaden in Höhe von 500 Euro.

Füssener Zeitung: Das Hitlerbild und die verbotene Probefahrt

10. Oktober 2020. Ostallgäuer (31) wird kurz nach der Entlassung aus dem Gefängnis erneut straffällig. Warum ihm der Richter dennoch eine letzte Chance geben will.

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bnr.de: Haftstrafe für notorischen Holocaust-Leugner

12. Oktober 2020. Das Landgericht Feldkirch (Bundesland Vorarlberg) hat den seit Jahrzehnten aktiven österreichischen Neonazi Walter Ochensberger zu einer Geldstrafe von 5.040 Euro (720 Tagessätze zu je sieben Euro) und zwölf Monate Haft verurteilt.

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Allgäuer Zeitung: „Die Leute halten zu uns“

13. Oktober 2020. Nach Rassismus-Vorwürfen fährt die Vorarlberger „Mohrenbrauerei“ mittlerweile Zusatzschichten. Geschäftsführer: „Unseren Namen werden wir behalten.“ Beim Logo könnte es aber Änderungen geben.

Memminger Zeitung: Flüchtlinge: Grüne enttäuscht von Landrat. Alex Eder will keine „Symbolpolitik“

13. Oktober 2020. „Mit Bedauern“ nehmen die Grünen im Kreistag Unterallgäu zur Kenntnis, dass Landrat Alex Eder im Gremium nicht über die Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Lager Moria diskutieren will. Wie berichtet, hatte die Grünen-Fraktion einen Eilantrag im Kreistag eingereicht. Ihr Entschluss: Der Landkreis soll die Bereitschaft zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria im Unterallgäu erklären.

Der Westallgäuer: „100 Jahre Antifaschismus“

9.9.2017: Demo »Keine Stimme für Rassismus« in Lindau (© S. Lipp)
9.9.2017: Demo »Keine Stimme für Rassismus« in Lindau (© S. Lipp)

13. Oktober 2020Ausstellung im Club Vaudeville spannt Bogen über Lindauer Lokalgeschichte.

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Allgäuer Zeitung: Kabarett-Zugabe hat ein Nachspiel

14. Oktober 2020. Nach einem Kabarettabend im Landestheater Schwaben (LTS) in Memmingen schlagen die Wellen hoch: Harte Vorwürfe gegen Künstler Uli Masuth äußerte, wie berichtet, LTS-Intendantin Dr. Kathrin Mädler. Er habe in der Zugabe die Bühne für politische Agitation missbraucht, „um Verschwörungsgedanken zu verbreiten, die oft genug antisemitische und rassistische Untertöne anklingen lassen“, schrieb Mädler in einer Stellungnahme.

Füssener Zeitung: Ostallgäuer Jusos
fordern Studie zu Polizeigewalt

15. Oktober 2020. „NSU 2.0, Preppergruppen mit Verbindungen zu Behörden und das Aufdecken zahlreicher rechter Chatgruppen innerhalb der letzten Wochen zeigen, dass die Institution nicht frei von rechtsextremen Einstellungen sind“, sagt Thigis Kirushnathasan, stellvertretender Vorsitzender der Jusos Kaufeuren-Ostallgäu.

Schwäbische Zeitung: 400 Polizisten beschlagnahmen Waffen
jetzt beginnt die Spurensuche

Ein Anhänger von Combat 18 mit Sturmgewehr. Die Gruppe gilt als der bewaffnete Arm des zwar in Deutschland verbotenen aber weiter aktiven internationalen Neonazinetzwerks Blood&Honour.
Ein Anhänger von Combat 18 mit Sturmgewehr. Die Gruppe gilt als der bewaffnete Arm des zwar in Deutschland verbotenen aber weiter aktiven internationalen Neonazinetzwerks Blood&Honour. (Bild: Recherche Nord)

16. Oktober 2020. Ein Großeinsatz der Polizei hat am Donnerstag für Aufsehen gesorgt. Im Fokus der länderübergreifenden Ermittlungen standen auch der Landkreis Biberach und dabei vor allem ein Waldstück in Bad Schussenried.

ardmediathek.de: Ulmer Polizei leitet Großrazzia in Süddeutschland

16. Oktober 2020. 400 Polizisten haben am Donnerstag ein Waldstück im Landkreis Biberach und 17 Wohnungen in Baden-Württemberg und Bayern durchsucht. Die Razzia galt einer Gruppe, die sich in Wehrmachtsuniformen getroffen haben soll, erklärte die Polizei.

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Allgäuer Zeitung: Corona: Redner bezeichnen Maskenpflicht als sinnlos

19. Oktober 2020. „Querdenker“ fordern Wiederherstellung der Grundrechte. Einer verharmlost rechtsradikale Plattformen.

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Allgäuer Zeitung: NS-Zeit in Kempten: Wer kommt in die Kommission?

Soll die Knusserstraße umbenannt werden? Ehemailge Schüler des Kemptener Heimatforschers fordern das. Doch die Stadt stellt sich hinter den früheren Gaukulturwart Schwabens.
Soll die Knusserstraße umbenannt werden? Ehemailge Schüler des Kemptener Heimatforschers fordern das. Doch die Stadt stellt sich hinter den früheren Gaukulturwart Schwabens.

21. Oktober 2020.  Wenn der Kulturausschuss der Stadt an diesem Mittwoch, 21. Oktober, zusammenkommt, wird es auch um die NS-Vergangenheit Kemptens gehen. Wie berichtet, soll sich eine Kommission mit der Erinnerungskultur beschäftigen. Nun geht es um Vorschläge, wie die Gruppe zusammengesetzt wird.

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Marktoberdorfer Landbote: Morddrohung und Nazi-Parolen

21. Oktober 2020. Gericht verurteilt Kaufbeurer zu knapp
zwei Jahren Haft.

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Allgäuer Zeitung: Tagung zu aktuellem
Antisemitismus

22. Oktober 2020. „Antisemitismus heute“, so lautet der Titel der 32. Wissenschaftlichen Tagung zur Geschichte und Kultur der Juden in Schwaben. Diese findet am Donnerstag, 22., und Freitag, 23. Oktober, an der Schwabenakademie im Kloster Irsee statt.

Allgäuer Anzeigeblatt: Grünen-Antrag wird nicht behandelt

22. Oktober 2020. Der Landkreis Oberall gäu soll sich bereit erklären, unbegleitete Jugendliche und Geflüchtete aus dem Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos aufzunehmen. Das sollte der Kreistag auf Antrag der Grünen-Fraktion beschließen. Doch dazu wird es wohl nicht kommen.

Allgäuer Zeitung: Grüne setzen auf ihren Frontmann Daniel Pflügl

23. Oktober 2020. Der Kommissar aus Bad Wörishofen ist Bezirkssprecher in Schwaben. Nun soll er bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr das Direktmandat für den Raum Ostallgäu-Kaufbeuren-Unterallgäu-Memmingen holen. (…) In seiner Bewerbungsrede sparte der Kripokommissar nicht mit scharfer Kritik, vor allem an Bundesinnenminister Horst Seehofer. (…) Gibt es ein Rassismusproblem in Deutschlands Exekutive? „Der Innenminister sagt nö, weil er das so beschlossen hat“, kritisierte Pflügl. „Es heißt immer: Einzelfälle; aber wie viele davon braucht es denn noch?“, fragte Pflügl. (…) Auch den Verfassungsschutz mit „seinem Eigenleben“ müsse man endlich unter die Lupe nehmen, forderte Pflügl.

Memminger Zeitung: Über 300 Teilnehmer bei Querdenker-Demo

Der Neonazi Marc T. nahm erkennbar als Anhänger von Voice of Anger an der Versammlung der selbsternannten Querdenker teil.

24. Oktober 2020. Redner wehren sich gegen Maskenpflicht. Warum die Polizei gegen 37 Personen ein Bußgeldverfahren einleitet. Über 300 Teilnehmer – vom Kleinkind bis zum Senior – kamen am Donnerstagmittag zu einer angemeldeten Kundgebung der sogenannten Querdenker nach Memmingen auf den Platz vor der Stadionhalle.

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new-facts.eu: Memmingen | Querdenker: Bodo Schiffmann & Samuel Eckert bei Kundgebung am Stadionparkplatz

24. Oktober 2020. Am Freitagvormittag, 23.10.2020, um 11.00 Uhr, war es so weit. Die Querdenker Bodo Schiffmann und Samuel Eckert kamen nach Memmingen auf den Stadionparkplatz zur einer angemeldeten Kundgebung.

Der Westallgäuer: Wenn das Niveau ins Bodenlose sinkt. Wenn sich Corona-Kritiker mit den Opfern der Judenverfolgung vergleichen

24. Oktober 2020. Die Entwicklung war absehbar. Die Zahl der positiven Corona-Tests steigt, mit ihr die Aufregung in Politik und Gesellschaft. Hektik greift um sich, bei dem einen oder anderen scheinen die Nerven blank zu liegen. Ablesen lässt sich das vor allem in den Sozialen Medien. Da wird – wieder mal – auf unterirdischem Niveau diskutiert, auch mit Beteiligten aus dem Westallgäu.

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Allgäuer Zeitung: Corona-Demo und Gegendemo: Polizei muss Demonstranten in Kempten trennen

24. Oktober 2020. Eine Demo gegen die aktuellen Corona-Einschränkungen fand am Samstag in Kempten statt. Gegendemonstranten stellten sich in den Weg, die Polizei musste einschreiten.

Allgäuer Zeitung: Corona: Auch das Ostallgäu ist dunkelrot

27. Oktober 2020. Kaufbeurer OB spricht bei Demo. (…) Mitglieder des örtlichen Bündnisses gegen Rechts werfen ihm vor, „den Boden der Demokratie zu verlassen“. Bosse weist das entschieden zurück. Er findet es wichtig, „auf die Leute zuzugehen, die die Corona-Regeln kritisch sehen“.

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Füssener Zeitung: Polizei ermittelt
rechtsradikale Jugendliche

29. Oktober 2020. Bei umfangreichen Ermittlungen durch Beamte der Polizeiinspektion Reutte über mehrere Monate wegen Verbreitung von nationalsozialistischem Gedankengut sind bei Hausdurchsuchungen in Musau, Vils, Reutte und Wängle insgesamt zehn junge Männer zwischen 16 bis 22 Jahren sowie zwei junge Frauen im Alter von 17 und 20 Jahren als Tatverdächtige ausgeforscht worden.

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Allgäuer Zeitung: Heimatverein will NS-Forschung

29. Oktober 2020. Der Heimatverein Kempten begrüßt und unterstützt die Debatte um die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit Kemptens. Der Vorstand um Markus Naumann hat nun ein Positionspapier verabschiedet. Er tritt für eine faktengeleitete und sachliche Auseinandersetzung ein und versteht sich selbst dabei als Plattform für einen notwendigen kritischen Diskurs und als Forum für unterschiedliche Meinungen.

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Allgäuer Zeitung: Waffen und Drogen bei Durchsuchung gefunden

29. Oktober 2020. Die Polizei hat bei einer Hausdurchsuchung in Füssen Waffen und Drogen gefunden. Nach Angaben der Beamten befanden sich vor Ort neben den fünf dort gemeldeten Bewohnern noch zehn weitere Personen. Zudem stellte die Polizei Munition sowie drei scharfe Pistolen und einen Revolver sicher. Der Bewohner, bei dem die Waffen gefunden wurden, besitzt keinen Waffenschein. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Beamten entdeckten in dem Haus außerdem einige hundert Gramm Rauschgift. Mehrere Anwesende hatten zudem geringe Mengen Drogen bei sich oder verstießen gegen das Waffengesetz.

Marktoberdorfer Landbote: Protest gegen
Demonstration von Querdenken

29. Oktober 2020. Kreisjugendring ruft zum „Abstand halten – gegen rechts“ auf Marktoberdorf Unter dem Motto „Abstand halten – gegen rechts!“ ruft der Kreisjugendring Ostallgäu (Kjr) am Donnerstag, 29. Oktober, in Marktoberdorf ab 16.30 Uhr zur Gegendemonstration anlässlich der Demo der Gruppe „Querdenken
8341-Kaufbeuren“ auf.

Allgäuer Zeitung: Gegen Maskenpflicht und „Angstbringer Söder“

30. Oktober 2020. Ihrem Ärger über die Maskenpflicht für Grundschüler und dem ab Montag geltenden Lockdown machten am Donnerstagnachmittag etwa 130 Demonstranten Luft. Dazu aufgerufen hatte die Gruppe „Querdenken 8341-Kaufbeuren“. Ihren Fragen stellte sich Oberbürgermeister Stefan Bosse. Er sagte, dass auch er sich Sorgen mache, versuchte aber, die Entscheidungen der Politik zu erklären. (…) Gekommen waren auch etwa ein Dutzend Teilnehmer des Bündnisses „Gemeinsam gegen rechts“, das eine Gegendemo angemeldet hatte.

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SZ.de: Außen grün, innen braun

30. Oktober 2020. Bei einer Onlineveranstaltung des Kreisjugendrings Dachau zeigen Experten auf, wie Rechtsextreme versuchen, vermeintliche Ökothemen zu kapern. Über einen Abend, der die Teilnehmer zum Nachdenken anregt. (…) So ist es zum Beispiel auf dem Mutterhof in Unterhingau, so Lipp. Dort würden sogenannte Permakulturen angelegt, gesunde ökologische Systeme. Es gebe Kurse und Führungen – „alles hochprofessionell“. Doch wenn man hinter die Kulissen schaue, sehe man die germanischen Symboliken und Namen, so Lipp.

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Marktoberdorfer Landbote: Wut über Masken und Politiker

31. Oktober 2020. Corona-Demo Die Stimmung zwischen Maskengegnern und Gegendemonstranten ist beim Aufeinandertreffen aufgeladen. Die Polizei ist mit 18 Beamten im Einsatz. Warum einige Querdenker eine Anzeige erwartet. „Kinder mit Maske – das ist krank“, schrie eine Demonstrantin mit wutverzerrtem Gesicht, die selbst keinen Mund-Nasen-Schutz trug.

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