Extrem rechte Akteur*innen bekämpfen Maßnahmen gegen den anthropogen verursachten Klimawandel mit unterschiedlichen Mitteln. Dabei nutzen sie auch Argumente des Natur- und Artenschutzes und versuchen in Bürgerinitiativen und Bündnissen Fuß zu fassen.
Dieser Auseinandersetzung muss sich die Natur- und Umweltschutzbewegung stellen und sich von falschen Verbündeten abgrenzen. Um das zu ermöglichen, hat die Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN) jüngst eine fundierte Publikation zur extremen Rechten zwischen Klimawandelleugnung und Klimanationalismus herausgegeben. »Eine klare antifaschistische Haltung muss für den Klima- und Umweltschutz nicht nur ein Lippenbekenntnis sein«, schreibt deshalb Natascha Strobl in ihrem Beitrag zum Ökofaschismus.
Die Broschüre analysiert die unterschiedlichen Facetten dieser Problematik mit Beiträgen zu Rechtsradikalen in der Anti-AKW-Bewegung, Windkraftgegner*innen, den Kampf um die Kohleförderung, persönlichen Diffamierungen von Klimaforscher*innen und Klimaschützer*innen, Verschwörungsmythen und kolonialen Kontinuitäten. Artikel zu den Gestaltungsmöglichkeiten im Anthropozän und den Ansätzen der FARN-Bildungsarbeit eröffnen demokratische Gegenperspektiven.
Die Broschüre steht online bei der FARN zum Download zur Verfügung. Gedruckte Exemplare können gegen Ersatz der Portokosten und eine Bearbeitungspauschale in Höhe von 3,50 Euro bestellt werden per E-Mail an info@nf-farn.de mit dem Stichwort »Klimawandelleugnung« (bitte angeben, wie viele Exemplare gewünscht werden).