Buchloe: Heldengedenken

Zuweilen sind die Aktionen der schwäbischen Neonaziszene peinlich. Der Stützpunkt Schwaben der Neonazi-Partei Der III. Weg versuchte in der ersten Jahreshälfte 2017 vier Mal ein Gedenken ihrer Helden und gefallenen Soldaten durchzuführen. Die Aktionen entfalteten keine Außenwirkung. Die Neonazis mussten zudem am 8. Mai in Buchloe, sowie am 16. März in Aichach, Kühbach und auf dem Grünten (Oberallgäu) recht einsam ihrer Helden gedenken – sie waren je alleine oder zu zweit. Buchloe: Heldengedenken weiterlesen

Blood and Honour

In Deutschland bildete sich unter dem 1987 in Großbritannien gegründeten Blood&Honour Label ein Netzwerk, das ein Millionengeschäft mit der Verbreitung von neonazistischer Musik organisierte, aber laut NSU Watch auch »über Zeitschriften, Booklets und Liedtexte Terrorkonzepte verbreitete und diese mit den Aufrufen koppelte, zur Tat zu schreiten. Denen, die den Kampf gegen System und Volksfeinde als ›Untergrundgruppen‹ aufnehmen wollten, lieferte B&H Anleitungen und bot ihnen Anlaufstellen.« Blood and Honour weiterlesen

Kaufbeuren: »FCK NZS«

In der Nacht auf den 16.08.2017 sprühten Unbekannte die Schriftzüge »ANTIFA AREA«, »FCK NZS«, ein Anarchie-Symbol, »Fuck Justiz«, sowie eine Figur ähnlich eines Geistes an Hauswänden im Bereich der Kaufbeurer Kaiser-Max-Straße in Kaufbeuren (Lkrs Ostallgäu) an. Außerdem wurden Wahlplakate der CDU/CSU mit roter Farbe besprüht. Das konkretisierte ein Sprecher des Polizeipräsidium Schwaben Süd/West auf Nachfrage, nachdem es in einer Pressemeldung vom Folgetag lediglich hieß, dass Hausmauern und Wahlplakate besprüht wurden.

Dokumentation rechter Umtriebe