Das schreiben die Anderen im April 2019

Auch andere Medien berichten – wenn auch meist nicht so konsequent und fundiert wie Allgäu ⇏ rechtsaußen – über extrem rechte Aktivitäten im Allgäu. Das schreiben die Anderen im April 2019.

Memminger Kurier: Was machen Nazis hier? Expertenpodium zum rechten Untergrund im Allgäu

1. April 2019. Das Allgäu ist schön, keine Frage. Aber hinter den Kulissen geht es bei weitem nicht so idyllisch zu, wie man vielleicht glauben möchte: Auch hier in der Region existiert seit Jahren eine gut vernetzte und alles andere als harmlose rechtsextreme Szene. In Memmingen hat nun bei einer Podiumsdiskussion die Plattform „Allgäu rechtsaußen“ ihre Recherchen zu den radikalen Verflechtungen rund um die Memminger Neonazigruppierung „Voice of Anger“ präsentiert.

Allgäuer Zeitung: Rechte Szene im Allgäu

1. April 2019. (Marktoberdorf) Das Recherchenetzwerk „Allgäu rechtsaußen“ um den Journalisten Sebastian Lipp beobachtet und dokumentiert Umtriebe von Neonazis und anderen Rechtsradikalen im Allgäu und den angrenzenden Regionen. Am Mittwoch, 3. April, berichtet Lipp ab 19.30 Uhr im Hotel Hasen in Kaufbeuren über die Ergebnisse seiner Recherchen in der rechten und rechtsradikalen Szene Süddeutschlands.

dieBildschirmzeitungGespräch mit „Allgäu rechtsaussen“

4. April 2019. Zur letzten Veranstaltung der Aktionswochen Leutkirch Leuchtet kommt ein Mitarbeiter von Allgäu rechtsaussen nach Leutkirch. Das online-Portal recherchiert Aktivitäten von Neonazis und anderen Rechtsradikalen in der Region und bietet Analysen und Dokumentationen. Insbesondere konspirativ organisierte Rechtsrockkonzerte stehen im Fokus, bei denen es immer wieder zu Straftaten wie Volksverhetzung kommt. […]

blick nach rechts: Trotz Verbot nicht tot

Das Redaktionsteam von Allgäu ⇏ rechtsaußen legt erstmals eine aufwändige Recherche über den bislang unterschätzten rechten Untergrund im Allgäu vor.
Das Redaktionsteam von Allgäu ⇏ rechtsaußen legt erstmals eine aufwändige Recherche über den bislang unterschätzten rechten Untergrund im Allgäu vor.

5. April 2019. „Voice of Anger“ professionalisierte die Allgäuer Skinhead-Szene und wurde zur größten Neonazi-Kameradschaft Bayerns. Neue Recherchen zeigen, dass die Gruppierung bislang massiv unterschätzt wurde. […]

kreisboteInvestigativ-Journalist berichtet über den rechten Untergrund im Allgäu

8. April 2019.  Skinhead-Kameradschaften, Neonazi-Bands und gewaltbereite Reichsbürger – ist das schöne Allgäu ein Hotspot der rechtsextremen Szene? Der Investigativ-Journalist Sebastian Lipp vom Redaktionsteam „Allgäu rechtsaußen“ beantwortete diese Fragen auf einer Veranstaltung der Kaufbeurer Grünen und stellte dort auch die neue Broschüre vor, die erstmals umfassend Auskunft über die Dimensionen des rechten Untergrundes in unserer Region gibt. […]

Allgäuer Zeitung: Ausschluss-Antrag für Diamantweg aus Buddhistischer Union

10. April 2019. (Allgäu-Rundschau) Wegen der islamfeindlichen Aussagen von Lama Ole Nydahl, die er auch in dem Europazentrum in Immenstadt äußerte, läuft derzeit ein Antrag auf Ausschluss des Diamantwegs aus der Deutschen Buddhistischen Union (DBU). Nydahl ist einer der führenden Köpfe des Diamantwegs, dessen Dachverband Mitglied im DBU ist. „Wir halten den von wenigen Einzelmitgliedern gestellten Antrag für unbegründet“, sagt Nadia Wyder vom Buddhistischen Dachverband Diamantweg auf Anfrage unserer Zeitung. Außerdem habe „Lama Ole Nydahl seine in Randbemerkungen geäußerte – und von der Meinungsfreiheit geschützten – Islamkritik mit Schreiben vom 15. Oktober 2018 dahingehend klargestellt, dass sich seine Kritik auf den politischen Islam bezieht“. Der Antrag auf Ausschluss aus dem DBU belegt jedoch viele weitere islamfeindliche Äußerungen Nydahls.

Allgäuer Zeitung: Widerstand gegen Nydahl-Äußerungen

10. April 2019. (KemptenErneut formiert sich Widerstand gegen Lama Ole Nydahl und seine islamfeindlichen Äußerungen. So fragte der Oberallgäuer Grünen-Landtagsabgeordnete Thomas Gehring beim bayerischen Innenministerium an, ob Nydahl oder der Diamantweg-Buddhismus vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Und ob deren Mitglieder sich in den vergangenen Jahren bewaffnet hätten. Außerdem läuft derzeit ein Antrag auf Ausschluss des Diamantwegs aus der Deutschen Buddhistischen Union (DBU). Aber nach Ansicht des Buddhistischen Dachverbands des Diamantwegs ist dieser Antrag „unbegründet“. […]

Wir in LeutkirchGespräch mit „Allgäu rechtsaussen“

10. April 2019. Zur letzten Veranstaltung der Aktionswochen Leutkirch Leuchtet kommt ein Mitarbeiter von Allgäu rechtsaussen am 10. April, 19.30 Uhr in den Bocksaal. Das online-Portal recherchiert Aktivitäten von Neonazis und anderen Rechtsradikalen in der Region und bietet Analysen und Dokumentationen. Insbesondere konspirativ organisierte Rechtsrockkonzerte stehen im Fokus, bei denen es immer wieder zu Straftaten wie Volksverhetzung kommt. Im Gespräch wird ein Mitarbeiter Einblicke in seine nicht immer ungefährliche Arbeit geben und auch darauf eingehen, inwiefern Verbindungen nach Leutkirch bestehen. […]

Schwäbische ZeitungAngefeindet und vergöttert – wie rechts ist Frei.Wild wirklich?

11. April 2019. Es dürfte kaum eine Band im deutschsprachigen Raum geben, die dermaßen polarisiert wie die Gruppe Freiwild. Ende Juli geben sich die Deutschrocker bei der zweiten Auflage des „Rock dein Leben“-Festivals auf dem Laichinger Flugplatz abermals die Ehre. Sie werden angefeindet – und vergöttert. Sie spielen Rechtsrock, sagen Kritiker – das sei Blödsinn, entgegnen Fans. Und was stimmt jetzt? Eine differenzierte Annäherung unternahm am Dienstag im Alten Rathaus ein Referent aus dem Allgäu. Seine Analyse klang durchaus beunruhigend. Eine Nazi-Band sei Freiwild aber nicht. […]

Allgäuer Zeitung: Kein Saal für die AfD

24. April 2019. (Kempten) Bei der AfD ist man sauer: Für 4. Mai hatte die Partei eine Veranstaltung mit ihrem Bundessprecher und Europaabgeordneten Dr. Jörg Meuthen geplant – zunächst in Kempten, dann in Ofterschwang. Doch in beiden Orten gab es nur Absagen. […]

Allgäuer Zeitung: „Bands wie ,Freiwild‘ sind sehr gefährlich“

24. April 2019. (Kempten) Gibt es einen braunen Sumpf im grünen Allgäu? Dieser Frage geht seit Jahren Sebastian Lipp nach. Der Journalist hat Recherchen zusammengetragen, die von einem harten Kern an Neonazis handeln, die auch der Verfassungsschutz als stabilste Gruppe von Rechtsradikalen in Süddeutschland bewertet (wir berichteten). Rassismus, Volksverhetzung, Ausländer- und Judenhass sowie Homophobie würden in diesem Milieu gären, sagen die Beobachter. […]

kreisbote: Journalist Sebastian Lipp von Allgäu rechtsaußen klärt auf

25. April 2019. „Grüne Wiesen, weißblauer Himmel, die Berge am Horizont, die Kühe vor der Nase“ lässt es sich in der Einladung zur Informationsveranstaltung „Voice of Anger und der rechte Untergrund im Allgäu“ lesen. Denn genau das ist es, was viele Menschen mit dem Allgäu verbinden: eine idyllische Urlaubsregion. Und auch während der Veranstaltung in der 13. Etage der Skylounge, weit über den Dächern Kemptens, hatten die Gäste bei blauem Himmel und Sonnenschein eine herrliche Aussicht auf die malerische Landschaft. Doch wer hinter die Fassade blicke, finde einen „braunen Sumpf“ vor, wie weiter in der Einladung von „The 13th Floor Kulturetage“ zu erfahren ist. Über diesen Sumpf berichtete der investigative Journalist Sebastian Lipp vom Redaktionsteam „Allgäu rechtsaußen“, der Teile aus einer neuen umfangreichen Publikation vorstellte. […]

Schwaebische: AufgedrENGt Folge 5 mit Nazi-Experte Sebastian Lipp: Warum treffen sich die Rechten im Allgäu?


26. April 2019.  Sie marschieren in Gedenken an Nazi-Größen, organisieren Rechtsrock-Konzerte und ziehen Kreise bis zum NSU. Die Neonazi-Szene im Allgäu ist hochaktiv. Und er entlarvt sie: Journalist Sebastian Lipp, vom Onlineportal „Allgäu-Rechtsaußen“.

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