Vortrag: Parlamentarische Anti-Antifa und andere aktuelle Strategien der AfD

Parlamentarische Anti-Antifa und andere Strategien der AfD: Wie sie funktionieren diskutiert das Fanprojekt des FC Augsburg am 4. September im Rahmen der Fiesta Augusta Antiracista mit dem Journalisten Sebastian Lipp.

Die AfD hat alle Parlamente des Landes erobert. Nun geht es um die Köpfe und Institutionen. Bereits jetzt ist die politische Debatte rauer geworden, Diskurse haben sich nach rechts verschoben. Kommunal mischt die AfD vielerorts mit und beeinflusst Sozial- und Kulturpolitik, Stadt- und Bauentwicklung, lokale Gedenk- und Geschichtspolitik, Kitas, Jugendförderung und Schulpolitik, Integration, lokale Ordnungspolitik. Auf kurze Sicht droht die AfD unzählige Grußworte auf Schützenfesten, bei der Feuerwehr, im Sportverein halten zu dürfen – und dabei zunehmend auch in den Lokalblättern als ganz normaler politischer Akteur anzukommen.

Wie umgehen mit der AfD?

Zugleich nehmen die Angriffe auf politische Gegner_innen und Feindbilder zu, Bundes- und Landesparlamente nutzt die AfD dabei als Bühne, um um die Aufmerksamkeit von Querdenken und anderem Klientel zu buhlen, Themen und Narrative zu setzen – und Anti-Antifa-Kampagnen zu lancieren. Aktuell etwa gegen uns als Fanprojekt, das die AfD als Teil eines linksextremen Netzwerks darstellt und damit die gesamte antifaschistische und antirassistische Zivilgesellschaft Schwabens meint. Auch etwa das Grandhotel Cosmopolis, das Landestheater Schwaben und die Union sollen dazu gehören.

Wie funktionieren die aktuellen Strategien der AfD und wie können wir damit umgehen? Darüber diskutieren wir am 4. September 2021 ab 19:00 Uhr im Rahmen der Fiesta Augusta Antiracista mit dem Journalisten Sebastian Lipp.

Fiesta Augusta Antiracista 2021

Das Augsburger Fanprojekt hat sich pandemiebedingt entschieden, sein Fußballturnier Copa Augusta Antiracista in Fiesta Augusta Antiracista umzubenennen. Deshalb fällt das Fußballturnier in diesem Jahr aus, das kulturelle und politische Rahmenprogramm findet dennoch wie gewohnt statt. Die Pforten am Rosenaustadion öffnen um 14 Uhr. Der Zugang zum Gelände ist über den Rettungsweg neben dem Einlasstor zum Rosenaustadion an der Christoph-von-Schmid Straße möglich.


Hilfe: Du hast selbst einen Übergriff erlebt?

Dann kannst du Hilfe bei B.U.D. Bayern bekommen. Das ist eine unabhängige Beratungsstelle für Betroffene von rechten, rassistischen und antisemitischen Übergriffen.

Zeug_innen können sich an B.U.D. Bayern wenden, dann wird der Vorfall registriert und Betroffenen geholfen – wenn sie das wollen.

Eltern, Angehörige und Freunde von Jugendlichen, die sich rechts orientieren, können Hilfe bei der Elternberatung bekommen.

Und wenn du selbst etwas gegen Rechts unternehmen willst, steht dir die Mobile Beratung zur Seite.

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