Stacheldraht am Konzentrationslager Sachsenhausen.

Ermittlungen gegen zwei AfD-Anhänger am Bodensee wegen Hetze in KZ-Gedenkstätte

Die Staatsanwaltschaft Neuruppin ermittelt nun gegen zwei konkrete Mitglieder einer Gruppe aus Alice Weidels Wahlkreis am Bodensee wegen Volksverhetzung. Sie sollen während eines Besuchs in der Gedenkstätte Sachsenhausen den Holocaust geleugnet haben.

Das bestätigte eine Sprecherin der Behörde am Mittwoch auf Anfrage von Allgäu ⇏ rechtsaußen.  Doch noch dauern die Ermittlungen an. Zunächst erhielten die Beschuldigten rechtliches Gehör. »Aus ermittlungstaktischen Gründen« könne die Behörde erst dann genaueres zu den Äußerungen sagen, die den AfD-Anhängern vorgeworfen werden, wenn diese sich geäußert hätten.

KZ-Verbrechen verharmlost und Gaskammern angezeweifelt

Die Gruppe aus dem Wahlkreis Bodensee von AfD-Fraktionschefin Alice Weidel hatte im Juli offenbar bei einem Besuch in der Gedenkstätte Sachsenhausen KZ-Verbrechen verharmlost und Gaskammern angezweifelt.

Aktuell ermittelt auch die Staatsanwaltschaft Konstanz gegen Alice Weidel und Mitglieder aus ihrem Wahlkreis wegen des Verdachts, illegale Parteispenden aus dem Ausland verschleiert zu haben.


(Titelbild: Sachsenhausen concentration campGeson Rathnow, CC by-nc-sa))

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