Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts, dass der Kreisverband Bodensee der AfD in die Verschleierung einer illegalen Großspende aus dem Ausland an Alice Weidel verwickelt ist.

Ermittlungen wegen Spendenaffäre auf Alice Weidel ausgeweitet

Wegen des Verdachts der Verschleierung einer illegalen Großspende an die AfD am Bodensee ermittelt die Staatsanwaltschaft Konstanz nun offiziell auch gegen Alice Weidel. Das teilte die Behörde am Dienstagnachmittag mit.

Nach Ablauf der in der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages bestimmten Frist hat die Staatsanwaltschaft  demnach am Dienstag das Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts eines Vergehens gegen § 31d Parteiengesetz auf Alice Weidel ausgeweitet. Das Ermittlungsverfahren richte sich nunmehr gegen vier Personen, nachdem die Behörde schon in der vergangenen Woche einen Anfangsverdacht gegen drei Mitglieder des Kreisverbandes Bodenseekreis der AfD bejaht hatte.

Die AfD  soll rund 145.000 Schweizer Franken auf das Konto des Kreisverbandes erhalten haben. Das entspricht umgerechnet etwa 127.000 Euro. Das Geld wurde laut Staatsanwaltschaft zwischen Juli und September 2017 in 18 Einzelüberweisungen von meistens 9.000 Schweizer Franken auf das Konto der AfD am Bodensee überwiesen – womöglich um eine illegale Großspende aus dem Ausland zu verschleiern.


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