LGBT-Banner gestohlen

Weingarten, 20. Juni 2021. Unbekannte stehlen ein LGBT-Banner, das in etwa vier Metern Höhe über den Eingängen einer Kirche angebracht war.

»Ein LBGT-Banner, das über zwei Eingängen der Kirche in der St.-Konrad-Straße in Weingarten angebracht war, haben Unbekannte in der Nacht zum Sonntag gestohlen.« Das schreibt die Polizei in einer Mitteillung an die Presse. Das Banner war demnach in einer Höhe von etwa vier Metern angebracht und hatte einen Wert von knapp 200 Euro. Das Polizeirevier Weingarten ermittelt wegen Diebstahls und bittet um Hinweise.

Erst Anfang Mai zerstörten Jugendliche in Weingarten eine Regenbogen-Installation, die LSBTTIQ sichtbar machen soll. Die Polizei sprach von »schlichter Zerstörungswut«, ein politisches Motiv sei nicht erkennbar. Diesmal erklärt die Polizei auf die Frage, ob ein homofeindliches etc. Motiv denkbar ist: »mangels eines Tatverdächtigen kann ein möglicher Hintergrund der Tat derzeit nicht verifiziert werden. Insofern wird der Fall zunächst als Diebstahlsdelikt geführt – ohne staatsschutzspezifischen Hintergrund.« Ebenso könne man über einen möglichen Tatzusammenhang mit den Regenbogenstreifen nur spekulieren.

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Hilfe: Du hast selbst einen Übergriff erlebt?

Dann kannst du Hilfe bei B.U.D. Bayern bekommen. Das ist eine unabhängige Beratungsstelle für Betroffene von rechten, rassistischen und antisemitischen Übergriffen.

Zeug_innen können sich an B.U.D. Bayern wenden, dann wird der Vorfall registriert und Betroffenen geholfen – wenn sie das wollen.

Eltern, Angehörige und Freunde von Jugendlichen, die sich rechts orientieren, können Hilfe bei der Elternberatung bekommen.

Und wenn du selbst etwas gegen Rechts unternehmen willst, steht dir die Mobile Beratung zur Seite.

Ein Gedanke zu „LGBT-Banner gestohlen“

  1. LGBT-Banner gestohlen:
    Wen schon CDU Stadtrat sich darüber negativ äußert was willst den da von bestimmten verlangen die sich so benehmen bei solch einer Unterstützung weil diese Aktion nicht christlich ist.Vielleicht sollte den mal unser Gesundheitsminister aufklären.

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