Livestream verschoben: Was machen Nazis hier?! Voice of Anger im Gespräch bei Allgäu rechtsaußen

Voice of Anger und der rechte Untergrund im Allgäu: Wie gefährlich ist er wirklich? Darüber spricht Allgäu rechtsaußen im krankheitsbedingt auf Mittwoch, dem 28. April 2021 verschobenen Livestream ab 20:15 Uhr.

Das Allgäu ist für viele Menschen nicht viel mehr als eine schmucke Urlaubsregion: grüne Wiesen, weißblauer Himmel, die Berge am Horizont, die Kühe vor der Nase. Doch ein Blick hinter manche Fassade zeigt: Hier gibt es auch einen braunen Sumpf. Und der reicht zurück bis in die 90er Jahre.

Wie gefährlich ist der rechte Untergrund im Allgäu wirklich?

Trotz Verbot nicht tot? Strukturelle und personelle Kontinuitäten verbinden Voice of Anger mit der durch massive Gewalttaten aufgefallenen Allgäuer Skinheadszene der 90er Jahre. (Photo: EXIF)
Trotz Verbot nicht tot? Strukturelle und personelle Kontinuitäten verbinden Voice of Anger mit der durch massive Gewalttaten aufgefallenen Allgäuer Skinheadszene der 90er Jahre. (Photo: EXIF)

Doch wie gefährlich ist diese Szene um die Skinheadkameradschaft Voice of Anger wirklich? Welche Akteure verbergen sich in ihm und wie weit reichen deren Verbindungen in militante Untergrundstrukturen im In- und Ausland? Kommt der Allgäuer Szene bundesweite Bedeutung zu? Wurde sie bislang unterschätzt?

Das Redaktionsteam von Allgäu ⇏ rechtsaußen erkundet den braunen Sumpf im Allgäu seit Jahren und legte im März 2019 erstmals eine aufwändige und preisgekrönte Recherche über den bislang unterschätzten rechten Untergrund um die Skinheadkameradschaft Voice of Anger vor. Darüber, und was sich seitdem getan hat, sprechen sie am Mittwoch, dem 28. April 2021 im Live-Stream, den es ab 20:15 Uhr auf unserer Website, via Facebook, auf Youtube und bei der Streamerei zu sehen. Fragen und Kommentare gerne vorab an streamerei@allgaeu-rechtsaussen.de.

Mehr zu diesem Thema:  Buch bestellen: Voice of Anger und der rechte Untergrund im Allgäu

Hilfe: Du hast selbst einen Übergriff erlebt?

Dann kannst du Hilfe bei B.U.D. Bayern bekommen. Das ist eine unabhängige Beratungsstelle für Betroffene von rechten, rassistischen und antisemitischen Übergriffen.

Zeug_innen können sich an B.U.D. Bayern wenden, dann wird der Vorfall registriert und Betroffenen geholfen – wenn sie das wollen.

Eltern, Angehörige und Freunde von Jugendlichen, die sich rechts orientieren, können Hilfe bei der Elternberatung bekommen.

Und wenn du selbst etwas gegen Rechts unternehmen willst, steht dir die Mobile Beratung zur Seite.

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