Mahnmal zum Gedenken an die 29 in Auschwitz ermordeten Sinti aus Ravensburg. Die Insassen des sogenannten Zigeunerzwangslager in Ravensburg wurden im März 1943 in das neu eingerichtete »Zigeunerlager Auschwitz« deportiert; nur wenige überlebten.

In »blinder Zerstörungswut« Hakenkreuze in Klinik-Fahrzeuge geritzt

Weissenau, 18. Januar 2020. Unbekannte beschädigen auf dem Gelände des Zentrums für Psychiatrie (ZfP) Schaukästen, reißen Schilder heraus und kratzen Hakenkreuze in Dienstfahrzeuge.

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Als der Wachdienst des Zentrums für Psychiatrie (ZfP) in Weissenau am Samstag, dem 18. Januar, gegen 21:30 Uhr das Klinikgelände bestreifte, stellte er eine ganze Reihe von Beschädigungen fest. So ritzten Unbekannte mit einem spitzen Gegenstand Hakenkreuze in Dienstfahrzeuge, verbogen Nummernschilder und beschädigten Schaukästen. Klinik-Intern ist von »blinder Zersötrungswut« die Rede.

Das bestätigte Polizeisprecher Oliver Weißflog am Montag auf Anfrage von Allgäu ⇏ rechtsaußen: »am besagten Datum wurde durch das Polizeirevier Ravensburg im ZfP Weißenau eine Anzeige wegen Sachbeschädigung aufgenommen.« Nähere Details zu den genauen Umständen gingen laut Weißflog aus den aktuell vorliegenden Informationen nicht hervor. Erst am Donnerstag könne man genaueres von den zuständigen Ermittlern erfahren.


(Titelbild: Mahnmal zum Gedenken an die 29 in Auschwitz ermordeten Sinti aus Ravensburg. Die Insassen des sogenannten Zigeunerzwangslager in Ravensburg wurden im März 1943 in das neu eingerichtete »Zigeunerlager Auschwitz« deportiert; nur wenige überlebten.)

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