Hunderte Neonazis marschieren am 1. Mai unter Beteiligung aus dem Allgäu durch das sächsische Plauen. Dabei trugen sie auch die bundesweit beanstandeten perfiden Plakate des Dritten Wegs. ©S. Lipp

Wieder Neonazi-Hetze gegen Geflüchtete

Durach, 19. August 2019. Sowohl am 19. als auch am 22. August haben Aktivisten der rechtsradikalen Partei Der Dritte Weg in Durach und Füssen rassistische Flugblätter verteilt.

Davon berichtet die eng an den historischen Nationalsozialismus angelehnte Partei auf ihrer Internetseite.

Statistiken verworfen, Politiker pathologisiert

Weiter wird dort, wie auch auf dem Flugblatt, die Behauptung aufgestellt es gäbe durch die Unterbringung von Geflüchteten einen Anstieg von Straftaten.

Diese Behauptung will aber nicht so recht zu den von der Polizei erhobenen Fallzahlen passen. Deshalb werden diese als »nebulöse ›Kriminalitätsstatistiken‹« in Frage gestellt. Ohne Begründung heißt es, deren Erhebung habe »mit Wissenschaftlichkeit wohl nicht das geringste zu tun«, weshalb man ihnen nicht glauben solle.

Die Neonazis wollen sich allem vermeintlich Fremden entledigen, Politikern unterstellen sie »pathologische Verachtung für das eigene Volk« und eine »untertänige Fremdliebe«.

Ein Gedanke zu „Wieder Neonazi-Hetze gegen Geflüchtete“

  1. Wir haben diesen Beitrag entfernt, da er unseren Moderationskriterien an den Folgenden Punkten widerspricht.

    Allgäu ⇏ rechtsaußen ist keine Plattform zur Verbreitung oder Relativierung

    [ ] rechter,
    [ ] rassistischer und ausländerfeindlicher,
    [ ] antisemitischer,
    [ ] antiislamischer,
    [X] sexistischer oder
    [X] homofeindlicher

    Hetze und Propaganda. Dazu zählt auch die [ ] Verharmlosung oder Rechtfertigung der von uns berichteten rechtsradikalen Taten und die [X] Werbung für Medien und Personen, die entsprechende Inhalte verbreiten.

    Zudem ist Allgäu ⇏ rechtsaußen der falsche Ort zur Begehung von Straftaten wie

    [X] Beleidigung,
    [X] Bedrohung,
    [ ] Volksverhetzung, insbesondere durch
    [ ] Relativierung, Leugnung oder Verherrlichung des Holocaust und anderer Taten der nationalsozialistischen Terrorherrschaft oder
    [ ] Aufruf zu Straftaten.

    Der Beitrag wird gegebenenfalls der zuständigen Staatsanwaltschaft vorgelegt.

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