Allgäuer Neonazis huldigen Hitler-Stellvertreter Heß in Berlin

Vertreter der Skinheadkameradschaft Voice of Anger marschieren im August mit rund 750 Neonazis im Gedenken an Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß durch Berlin.

Rund 750 Neonazis waren am 18. August 2018 in Berlin anlässlich des 31. Todestags des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß aufmarschiert. Das berichtet das Portal blick nach rechts. Nach Informationen von Allgäu ⇏ rechtsaußen waren darunter auch Anhänger der rechtsradikalen Skinheadkameradschaft Voice of Anger aus dem Allgäu. Die Gruppe ist gut vernetzt, ihre Mitglieder werden immer wieder auf Neonaziveranstaltungen im ganzen Bundesgebiet gesichtet.

Tausende protestieren gegen Neonaziaufmarsch

Angemeldet hatte den Aufzug der frühere Berliner NPD-Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke. Vom Platz der Vereinten Nationen im Berliner Stadtteil Friedrichshain führte die Wegstrecke zum Bahnhof Lichtenberg.

Ursprünglich wollten die Neonazis zum Standort des ehemaligen Kriegsverbrechergefängnisses in Berlin-Spandau ziehen, wo sich Heß am 17. August 1987 das Leben genommen hatte. Allerdings war dieser Bereich bereits durch zahlreiche Gegendemonstrationen belegt, heißt es weiter bei blick nach rechts. Tausende sollen gegen den Neonaziaufmarsch protestiert haben.


(Titelbild aus der Bildergalerie zum Heß-Aufmarsch am 18. August 2018 von Recherche Nord)

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