Schlagwort-Archive: Ostallgäu

Rechtsradikale Aktivitäten im Ostallgäu: Aktuelle Nachrichten, Hintergründe und Analysen zu Neonazis, Identitärer Bewegung, Reichsbürgern, der AfD – und den wenigen Gegenaktivitäten im Ostallgäu.

Wo brennts? Die Hotspots rechtsradikaler Taten im Allgäu

Drei Anschläge mit Brand- und Sprengsätzen auf Unterkünfte für Geflüchtete, 20 rechtsmotivierte gut zur Hälfe bewaffnet, gemeinschaftlich oder in einer sonstigen lebensgefährlichen Weise begangene Körperverletzungsdelikte, mehr als ein Dutzend Bedrohungen und Nötigungen, ein bewaffneter Neonaziaufmarsch und zwei Aufgriffe bewaffneter Rechtsradikaler. Das ist die schockierende Bilanz der vergangenen vier Jahre extrem rechter Umtriebe im südlichen Teil Schwabens. Dazu kommen  mehr als 530  registrierte Propagandadelikte: Volksverhetzende Äußerungen gegen Andersdenkende, vermeintliche Ausländer, Homosexuelle oder Juden und die Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wie Hakenkreuze oder Abzeichen der Wehrmacht.  Wir haben uns die Zahlen ganz genau angesehen und die Hotspots neonazistischer Aktivitäten ausgemacht.  Wo brennts? Die Hotspots rechtsradikaler Taten im Allgäu weiterlesen

Kempten: Großplakate der AfD zerstört

Die ersten Großplakate der AfD in Kempten sind nicht lange unbeschädigt geblieben. Unbekannte hätten die Werbung am Ring und anderen innerstädtischen Aufstellungsorten zerschnitten. Deshalb habe die Partei  nach einer Mitteilung vom 29. August Anzeige erstattet. »Wir werden diesen politisch motivierten Vandalismus immer zur Strafanzeige bringen und vermuten militante Gegner aus dem linken Spektrum als Täter«, teilte AfD-Bundestagsdirektkandidat Peter Felser mit. Den Sachschaden für seinen Kreisverband bezifferte er auf mehrere Hundert Euro. Kempten: Großplakate der AfD zerstört weiterlesen

Grünten: Neonazis gedenken gefallener Soldaten

Zuweilen sind die Aktionen der schwäbischen Neonaziszene peinlich. Der Stützpunkt Schwaben der Neonazi-Partei Der III. Weg versuchte in der ersten Jahreshälfte 2017 vier Mal ein Gedenken ihrer Helden und gefallenen Soldaten durchzuführen. Die Aktionen entfalteten keine Außenwirkung. Die Neonazis mussten zudem am 8. Mai in Buchloe, sowie am 16. März in Aichach, Kühbach und auf dem Grünten (Oberallgäu) recht einsam ihrer Helden gedenken – sie waren je alleine oder zu zweit. Grünten: Neonazis gedenken gefallener Soldaten weiterlesen

Buchloe: Heldengedenken

Zuweilen sind die Aktionen der schwäbischen Neonaziszene peinlich. Der Stützpunkt Schwaben der Neonazi-Partei Der III. Weg versuchte in der ersten Jahreshälfte 2017 vier Mal ein Gedenken ihrer Helden und gefallenen Soldaten durchzuführen. Die Aktionen entfalteten keine Außenwirkung. Die Neonazis mussten zudem am 8. Mai in Buchloe, sowie am 16. März in Aichach, Kühbach und auf dem Grünten (Oberallgäu) recht einsam ihrer Helden gedenken – sie waren je alleine oder zu zweit. Buchloe: Heldengedenken weiterlesen

Kaufbeuren: »FCK NZS«

In der Nacht auf den 16.08.2017 sprühten Unbekannte die Schriftzüge »ANTIFA AREA«, »FCK NZS«, ein Anarchie-Symbol, »Fuck Justiz«, sowie eine Figur ähnlich eines Geistes an Hauswänden im Bereich der Kaufbeurer Kaiser-Max-Straße in Kaufbeuren (Lkrs Ostallgäu) an. Außerdem wurden Wahlplakate der CDU/CSU mit roter Farbe besprüht. Das konkretisierte ein Sprecher des Polizeipräsidium Schwaben Süd/West auf Nachfrage, nachdem es in einer Pressemeldung vom Folgetag lediglich hieß, dass Hausmauern und Wahlplakate besprüht wurden.

Kaufbeuren: Hakenkreuz

In der Nacht auf den 5.8.2017 wurde ein Hakenkreuz in in das Treppenhaus eines Gebäudes in der der Friedrichswalder Straße in Kaufbeuren/Neugablonz (Landkreis Ostallgäu) gesprüht. Bereits am 16.8. wurde das Verfahren von der Polizei »gegen Unbekannt« an die Staatsanwaltschaft übergeben, die es einstellte weil kein Täter ermittelt werden konnte, wie die Behörden auf Anfrage mitteilen.

(Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidium Schwaben Süd/West vom 8.8.2017)