»Ungeimpft«: Dieses Schild trugen zwei Teilnehmende des Querdenken-»Lichtermarsches« am 7. März 2021 in Memmingen. Es ist dem sogenannten »Judenstern« nachgeahmt, mit dem die Nazis als solche geltenden Menschen markierten.

Holocaust-relativierende Anti-Impf-Parolen geschmiert

Feldkirch, 25. November 2021. Impfgegner*innen schmieren in der Innenstadt teils den Holocaust relativierende Parolen und einen Widerstandsaufruf.

In der Nacht zu Donnerstag beschmierten laut Polizei (Pressebericht Nr. 2967) offensichtliche Impfgegner*innen mehrere Fassaden in der Feldkircher Innenstadt. Betroffen sind demnach unter anderem das Amt der Stadt Feldkirch, das Dekanat Feldkirch, sowie die Bezirkshauptmannschaft. Unter den Schriftzügen waren Aussagen wie »Impfmörder«, »Impfen ist Mord«,  Holocaust-relativierendes wie »ungeimpft ins Gas« sowie der Widerstandsaufruf »Ungeimpfte wehrt euch«.

 


Hilfe: Du hast selbst einen Übergriff erlebt?

Dann kannst du Hilfe bei B.U.D. Bayern bekommen. Das ist eine unabhängige Beratungsstelle für Betroffene von rechten, rassistischen und antisemitischen Übergriffen.

Zeug_innen können sich an B.U.D. Bayern wenden, dann wird der Vorfall registriert und Betroffenen geholfen – wenn sie das wollen.

Eltern, Angehörige und Freunde von Jugendlichen, die sich rechts orientieren, können Hilfe bei der Elternberatung bekommen.

Und wenn du selbst etwas gegen Rechts unternehmen willst, steht dir die Mobile Beratung zur Seite.

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