Mit einem Schild wendet sich eine »Querdenkerin« am 13. September gegen »Volksverräter«, einem zentralen Begriff der NS-Propaganda und -Rechtsprechung, mit dem jegliche Kritik an der nationalsozialistischen Ideologie, insbesondere der rassisch definierten Volksgemeinschaft brutal niedergeschlagen wurde.

Maskenverweigerer verletzt Busfahrer und Polizei

Weißenau, 19. März 2021. Nachdem ein Busfahrer einen jungen Mann auf die Maskenpflicht hinweist, schlägt dieser ihn mehrfach ins Gesicht, flüchtet und verletzt Polizist_innen, die ihn später stellen.

Zu einem körperlichen Übergriff kam es nach einem Bericht der Polizei am Freitagabend vergangener Woche um 18:00 Uhr an einer Bushaltestelle in Weißenau. Ein Busfahrer sprach demnach zwei 20 und 22 Jahre alte Personen beim Einsteigen in seinen Bus auf den nicht getragenen Mund-Nasen-Schutz an. Der 20-jährige junge Mann habe trotzdem in den Bus einsteigen wollen und dem Busfahrer mehrfach ins Gesicht geschlagen.

Die beiden, in der Folge flüchtenden Personen konnten von der Polizei laut Bericht wenig später in einem Einkaufszentrum festgestellt werden. Der 20-jährige habe derart Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen geleistet, dass er zwei Polizeibeamte verletzte. Eine 32-jährige Beamtin habe aufgrund von Schmerzen ihren Dienst umgehend beenden müssen, der 23-jährige Beamte seinen Dienst trotz Prellungen fortsetzen können. Mehrere Ermittlungsverfahren gegen den jungen Mann wurden eingeleitet.


Hilfe: Du hast selbst einen Übergriff erlebt?

Dann kannst du Hilfe bei B.U.D. Bayern bekommen. Das ist eine unabhängige Beratungsstelle für Betroffene von rechten, rassistischen und antisemitischen Übergriffen.

Zeug_innen können sich an B.U.D. Bayern wenden, dann wird der Vorfall registriert und Betroffenen geholfen – wenn sie das wollen.

Eltern, Angehörige und Freunde von Jugendlichen, die sich rechts orientieren, können Hilfe bei der Elternberatung bekommen.

Und wenn du selbst etwas gegen Rechts unternehmen willst, steht dir die Mobile Beratung zur Seite.

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