»97 Namenlose des Lagers Aufkirch, Zweiglager von Dachau, haben hier eine menschenwürdige Ruhestätte gefunden. Sie arbeiteten im Winter 1944/45 in den Stollenbauten bei Überlingen, und starben an leiblicher und seelischer Not in einem nationalsozialistischen Zwangslager.« So lautet die Inschrift auf dem Gedenkstein des KZ-Friedhofs in der Nähe von Birnau.

Hakenkreuz unter Eisenbahnbrücke

Friedrichshafen, April 2020. Unbekannte schmieren ein Hakenkreuz unter der Eisenbahnbrücke bei der Auffahrt vom Schwanenweg auf die B31.

Bei einer Radtour um den Bodensee ist einem Leser eine Hakenkreuzschmiererei unter der Eisenbahnbrücke bei der Auffahrt vom Schwanenweg auf die B31 in Friedrichshafen aufgefallen. Auf Nachfrage erklärt ein Polizeisprecher, dass der Sachverhalt bei der Behörde bislang nicht bekannt war. Nun ermittle aber der Staatsschutz.


(Titelbild: »97 Namenlose des Lagers Aufkirch, Zweiglager von Dachau, haben hier eine menschenwürdige Ruhestätte gefunden. Sie arbeiteten im Winter 1944/45 in den Stollenbauten bei Überlingen, und starben an leiblicher und seelischer Not in einem nationalsozialistischen Zwangslager.« So lautet die Inschrift auf dem Gedenkstein des KZ-Friedhofs in der Nähe von Birnau.)


Hilfe: Du hast selbst einen Übergriff erlebt?

Dann kannst du Hilfe bei B.U.D. Bayern bekommen. Das ist eine unabhängige Beratungsstelle für Betroffene von rechten, rassistischen und antisemitischen Übergriffen.

Zeug_innen können sich an B.U.D. Bayern wenden, dann wird der Vorfall registriert und Betroffenen geholfen – wenn sie das wollen.

Eltern, Angehörige und Freunde von Jugendlichen, die sich rechts orientieren, können Hilfe bei der Elternberatung bekommen.

Und wenn du selbst etwas gegen Rechts unternehmen willst, steht dir die Mobile Beratung zur Seite.

2 Gedanken zu „Hakenkreuz unter Eisenbahnbrücke“

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