Das KZ Dachau, hier im November 2016, unterhielt ein Außenlager in Vorarlberg.

Schüler zeigen Hitlergrüße und verbreiten Nazibilder

In einer Schule im Bezirk Dornbirn fallen Schüler durch nationalsozialistische Äußerungen auf und verteilen rechtsradikale Inhalte über Soziale Medien.

Schüler zwischen 17 und 18 Jahren sind durch nationalsozialistische Äußerungen aufgefallen oder haben offenbar über Soziale Medien entsprechende Inhalte verteilt. Das meldete die Landespolizeidirektion Vorarlberg, die die Ermittlungen »in enger Kooperation mit der Schule« im Bezirk Dornbirn aufgenommen habe, am 21. Dezember 2018.

Was genau geschehen ist, erklärt die Pressemitteilung nicht. »Das ist das Wording welches die Polizei mit der Schule vereinbart hat und vor dem 24. werden wir da keine weiteren Ausführungen treffen«, erklärte ein Sprecher der der Polizei auf Anfrage. So kurz vor Weihnachten laufe die  Pressestelle unter »Notbesetzung«. Erst danach seien weitere Auskünfte zu erhalten.

»Da wurden Hitlergrüße in der Schule gezeigt und im Whatasapp gingen Nazibilder rum«, so Behördensprecherin Susanne Dilp dann im neuen Jahr im Gespräch mit Allgäu ⇏ rechtsaußen. Es seien »sehr viele Menschen betroffen«. Diese müssten nun befragt werden, was einige Wochen in Anspruch nehmen werde, sodass erste Ermittlungsergebnisse nicht vor Ende Februar zu erwarten seien.

Schüler »verwarnt«

Die Schule ist laut Polizei sehr betroffen über die Vorfälle, welche erst vor kurzem aufgekommen seien. Auf ihre Veranlassung hin seien die Vorfälle an die Polizei übergeben worden.  Schulintern seien einzelne Schüler durch den Schulleiter »verwarnt« worden. Über weitere pädagogische Maßnahmen entscheide die Schulleitung, sobald erste Ermittlungsergebnisse der Polizei vorliegen.

Ziel sei es, so die Polizei, »in den nächsten Monaten die Hintergründe und Gruppendynamiken, die offenbar zu den
Vorfällen geführt haben, gemeinsam mit den Schülern gründlich aufzuarbeiten.«


(Titelbild: Das KZ Dachau, hier im November 2016, unterhielt ein Außenlager in Vorarlberg. (Photo: lapping / pixabay))

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